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  • Star Wars Battlefront II
    7

    Star Wars Battlefront II

    Star Wars Battlefront II

    Die Star Wars Filme gehören nicht nur in der Filmbranche zur Creme de la Creme, sondern genießt auch seit mehr als 20 Jahren bei Gamern großer Beliebtheit. Bei den erfolgreichen Filmvorlagen werden die Spiele aber natürlich äußerst kritisch begutachtet und es wäre nicht das erste Spiel, was auf einer Filmvorlage basiert, dass in den Sand gesetzt wurde. Das ist sogar eher fast die Regel, als dir Ausnahme. Vermutlich liegt es oft an dem Zeitdruck, da diese zum Kinostart veröffentlicht werden, aber auch daran das Entwickler oft nur auf die schnelle Mark aus sind und wissen das sich Spiele mit großen Namen fast automatisch gut vermarkten und verkaufen lassen. Bei Star Wars trifft dieses nicht zu, hier gab es schon eine Reihe wirklich guter Spiele, wenn es auch nicht alle zu einem Top-Titel schafften. Wie bei kaum einem anderen Spiel kommt es den Spielern hier auf die Atmosphäre und einer interessanten Story an. Mit „Star Wars: Battlefront 2“ kommt nun ein weiterer Ableger, am ersten Teil hat die Spieler vor allem gestört, dass hier ausschließlich Multiplayer-Fans zufrieden gestellt wurden. Eine Kampagne suchte man hier vergebens. EA ist auf die Kritik der Fans eingegangen und versprach hier im zweiten Teil Besserung. Doch wie gut ist die Story wirklich? Eine Frau für das Imperium Diesmal schlüpfen wir in die Rolle der Heldin Iden Versio, welche Anführerin einer Spezialeinheit für das Imperium ist. Die Handlung beginnt direkt nach der Zerstörung des zweiten Todessterns. Star Wars-Fans wissen an dieser Stelle sicherlich Bescheid. Wir kämpfen uns gegen die Rebellen durch. Ungewohnt ist es sicherlich das wir diesmal auf der Seite der „dunklen“ Macht kämpfen. Diesmal sind wir nicht „die Guten“. Hier hätte die Story allerdings noch viel tiefgründiger sein können. Die Geschichte ist leider nicht allzu mitreißend, dieses Problem haben in letzter Zeit leider vermehrt Titel aus dem Hause EA. Es kommt einem viel mehr vor wie ein liebloses durchkämpfen der Spielwelt. Man arbeitet seine mehr oder weniger reizvollen Missionsziele ab, ohne dass man wirklich in die Story eintaucht. Dabei sind die Szenen wirklich gut inszeniert, zumindest was die Grafik angeht, allerdings leider ohne große Emotionen. Da sind Spiele wie „Call of Duty“ und „Wolfenstein“ einfach einen Schritt weiter. Die Zeiten das nur noch eine gute Grafik zählt sind langsam aber sicher vorbei. So ist es auch schwierig der Story gänzlich zu folgen, da es hier immer zu unverständlichen Sprüngen kommt. Ein weiterer Negativpunkt ist die zum Teil recht dumme KI der Gegner. Grafik ist nicht alles Wie oben bereits kurz angekratzt ist eine gute Grafik schon lange nicht mehr als einziges überzeugendes Kaufargument ausreichend. Wobei in diesem Punkt die Entwickler durchaus eine grandiose Leistung abgeliefert haben und es wohl im Bereich kaum ein besseres Spiel auf der Konsole gibt. Die gesamte Spielwelt wurde mit äußerst viel Liebe zum Detail inszeniert und es wurden viele Kleinigkeiten aus den Filmen mit eingebaut. Der typische „Star Wars Sound“ darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Die Maps von den Kampagnen findet man Großteils auch im Multiplayer wieder. Ob man hier von einer guten Doppel-Nutzung reden will oder den Entwicklern unterstellen möchte das sie keine Lust hatten eigene Maps für die Kampagne zu gestalten, ist hier jedem selbst überlassen. Insgesamt hat man aber erneut den Eindruck das hier nicht allzu viel Herzblut reingesteckt wurde und man den ein oder anderen Spieler eher besänftigen wollte, dass es überhaupt eine Kampagne gibt. Multiplayer? Die Stärke des Spiels steckt ohne Frage nach wie vor im Multiplayer-Modus. Hier kann man sich mit Freunden und anderen Gamern messen. Hier kämpft das Gute gegen das Böse. Man kann mit der Zeit durch „Boost-Karten“ seinen Charakter verbessern. Wie in vielen Spielen kann man diese sich entweder erspielen oder durch Echtgeld erwerben. Fazit: Die so groß angekündigten Kampagnen wirken leider etwas blass und bieten nicht das, was im Vorfeld versprochen wurde. Es ist anfangs sicherlich ganz nett mal ein bisschen die Kampagne zu daddeln, aber Charakter und KI ist zu schwach um sich hierfür extra das Spiel zu kaufen. Wenn man also kein Interesse an einem Multiplayer-Spiel hat, sollte man um „Star Wars – Battlefront 2“ lieber einen Bogen machen. Der Multiplayer-Modus hingegen wird seine Fans finden und Fans in die Star Wars-Atmosphäre eintauchen lassen.
    Die Star Wars Filme gehören nicht nur in der Filmbranche zur Creme de la Creme, sondern genießt auch seit mehr als 20 Jahren bei Gamern großer Beliebtheit. Bei den erfolgreichen Filmvorlagen werden die Spiele aber natürlich äußerst kritisch begutachtet und es wäre nicht das erste Spiel, was auf einer Filmvorlage basiert, dass in den Sand gesetzt wurde. Das ist sogar eher fast die Regel, als dir Ausnahme. Vermutlich liegt es oft an dem Zeitdruck, da diese zum Kinostart veröffentlicht werden, aber auch daran das Entwickler oft nur auf die schnelle Mark aus sind und wissen das sich Spiele mit großen Namen fast automatisch gut vermarkten und verkaufen lassen. Bei Star Wars trifft dieses nicht zu, hier gab es schon eine Reihe wirklich guter Spiele, wenn es auch nicht alle zu einem Top-Titel schafften. Wie bei kaum einem anderen Spiel kommt es den Spielern hier auf die Atmosphäre und einer interessanten Story an. Mit „Star Wars: Battlefront 2“ kommt nun ein weiterer Ableger, am ersten Teil hat die Spieler vor allem gestört, dass hier ausschließlich Multiplayer-Fans zufrieden gestellt wurden. Eine Kampagne suchte man hier vergebens. EA ist auf die Kritik der Fans eingegangen und versprach hier im zweiten Teil Besserung. Doch wie gut ist die Story wirklich? Eine Frau für das Imperium Diesmal schlüpfen wir in die Rolle der Heldin Iden Versio, welche Anführerin einer Spezialeinheit für das Imperium ist. Die Handlung beginnt direkt nach der Zerstörung des zweiten Todessterns. Star Wars-Fans wissen an dieser Stelle sicherlich Bescheid. Wir kämpfen uns gegen die Rebellen durch. Ungewohnt ist es sicherlich das wir diesmal auf der Seite der „dunklen“ Macht kämpfen. Diesmal sind wir nicht „die Guten“. Hier hätte die Story allerdings noch viel tiefgründiger sein können. Die Geschichte ist leider nicht allzu mitreißend, dieses Problem haben in letzter Zeit leider vermehrt Titel aus dem Hause EA. Es kommt einem viel mehr vor wie ein liebloses durchkämpfen der Spielwelt. Man arbeitet seine mehr oder weniger reizvollen Missionsziele ab, ohne dass man wirklich in die Story eintaucht. Dabei sind die Szenen wirklich gut inszeniert, zumindest was die Grafik angeht, allerdings leider ohne große Emotionen. Da sind Spiele wie „Call of Duty“ und „Wolfenstein“ einfach einen Schritt weiter. Die Zeiten das nur noch eine gute Grafik zählt sind langsam aber sicher vorbei. So ist es auch schwierig der Story gänzlich zu folgen, da es hier immer zu unverständlichen Sprüngen kommt. Ein weiterer Negativpunkt ist die zum Teil recht dumme KI der Gegner. Grafik ist nicht alles Wie oben bereits kurz angekratzt ist eine gute Grafik schon lange nicht mehr als einziges überzeugendes Kaufargument ausreichend. Wobei in diesem Punkt die Entwickler durchaus eine grandiose Leistung abgeliefert haben und es wohl im Bereich kaum ein besseres Spiel auf der Konsole gibt. Die gesamte Spielwelt wurde mit äußerst viel Liebe zum Detail inszeniert und es wurden viele Kleinigkeiten aus den Filmen mit eingebaut. Der typische „Star Wars Sound“ darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Die Maps von den Kampagnen findet man Großteils auch im Multiplayer wieder. Ob man hier von einer guten Doppel-Nutzung reden will oder den Entwicklern unterstellen möchte das sie keine Lust hatten eigene Maps für die Kampagne zu gestalten, ist hier jedem selbst überlassen. Insgesamt hat man aber erneut den Eindruck das hier nicht allzu viel Herzblut reingesteckt wurde und man den ein oder anderen Spieler eher besänftigen wollte, dass es überhaupt eine Kampagne gibt. Multiplayer? Die Stärke des Spiels steckt ohne Frage nach wie vor im Multiplayer-Modus. Hier kann man sich mit Freunden und anderen Gamern messen. Hier kämpft das Gute gegen das Böse. Man kann mit der Zeit durch „Boost-Karten“ seinen Charakter verbessern. Wie in vielen Spielen kann man diese sich entweder erspielen oder durch Echtgeld erwerben. Fazit: Die so groß angekündigten Kampagnen wirken leider etwas blass und bieten nicht das, was im Vorfeld versprochen wurde. Es ist anfangs sicherlich ganz nett mal ein bisschen die Kampagne zu daddeln, aber Charakter und KI ist zu schwach um sich hierfür extra das Spiel zu kaufen. Wenn man also kein Interesse an einem Multiplayer-Spiel hat, sollte man um „Star Wars – Battlefront 2“ lieber einen Bogen machen. Der Multiplayer-Modus hingegen wird seine Fans finden und Fans in die Star Wars-Atmosphäre eintauchen lassen.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Need for Speed Payback
    7

    Need for Speed Payback

    Need for Speed Payback

    In den letzten Jahren gab es neben Licht auch viel Schatten bei der Need for Speed-Reihe. Der erste Teil war zur damaligen Zeit etwas Neues. Mit realen Fahrzeugen lieferte man sich ein packendes Rennen gegen Cops. Nach und nach wurde das Konzept der Reihe optimiert, bis sich die Entwickler für einen Weg entschieden haben, welcher nicht bei allen Fans gut ankam. Bis auf den Teil „Underground“ konnte die Spielreihe in den letzten Jahren nur wenig überzeugen und bot nur wenig Spielspaß. Das Spiel hatte seine Seele verloren und kam einfach nur kühl und langweilig daher. Der schlimmste Teil war vermutlich der letzte, mit dem EA auch die letzten Fans der Anfangsspiele verlor. Ziel des neuen Spiels ist es im Stile von „Fast & Furious“, mit cooler Story und abwechselnden Missionen sich bei den Fans zu entschuldigen. Doch klappt das wirklich oder ist wieder nur ein Einheitsbrei dabei rausgekommen? Die Story und Einführung In neuen „Need for Speed – Payback“ befinden wir uns in der virtuellen Stadt Fortune Valleiy. Mit viel Glitzer und Lichter mimt es etwas den Las Vergas-Style, aber nicht einmal halb so aufregend und spannend. Grafik ist natürlich nicht alles, aber es ist schade das hier keine wirkliche Atmosphäre aufkommt. Als junger Rennfahrer starten wir mit unseren Freunden als Team durch die City und nehmen an verschiedenen Rennen teil. Jeder Fahrer hat verschiedene Stärken wie Stunts, Driften und Rennen. Zu Beginn schlüpfen wir in die Rollen der verschiedenen Crewmitglieder und machen uns mit der Steuerung vertraut. Unsere Crew hält allerdings nicht lange und schon bald sind wir alleine unterwegs. Ich will an dieser Stelle noch nicht allzu viel von der Story verraten, aber sie ist auf jeden Fall besser wie beim Vorgänger. Realitätsnähe darf man hier wahrlich nicht erwarten, dafür stand die „Need for Speed-Reihe“ ohnehin noch nie. Im Spiel gibt es eine Menge Story-Sequenzen, welche mit der Zeit schon zu nerven anfangen. Zudem haben diese keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind nur anschauliches Beiwerk. Die Mission Die Missionen sind etwas abwechslungsreicher gestaltet. Die altbekannten Duelle gegen die Cops sind allerdings nicht mehr so spannend inszeniert wie damals. Langsam muss man sich als Fan der ersten Spiele wohl damit abfinden das die alten Stärken der Reihe nicht mehr in den Fokus gestellt werden. Dafür bietet das Spiel dennoch jede Menge Action und es ist zum Teil eine ganz schön große Herausforderung sich gegen die KI durchzusetzen. Der kleinste Fahrfehler wird bestraft und schnell kann man den Sieg vergessen. Wer kein geübter Racer ist, wird hier schnell Frust schieben. Auf Fußgänger und Gegenverkehr muss man hier recht wenig achten, dass liegt schlichtweg daran, dass es keine Fußgänger gibt und einem nur wenig Gegenverkehr entgegenkommt. Dadurch wirkt das ganze wieder recht steril und der Map wird kein Leben eingehaucht. Tuning Beim Tuning geht mir einiges auf den Keks. Ich bin kein Freund von so genannten „Lootboxen“. Das klassische Tunen wurde gegen das Sammeln von Speedcards eingetauscht. Um das Fahrzeug aufzurüsten muss man nun Karten beim Händler kaufen oder bei Rennen gewinnen. Damit können wir in sechs Kategorien unser Fahrzeug verbessern. Damit verliert die „Need for Speed-Reihe“ ein weiteres wichtiges Element, welches viele Spieler geliebt haben und wurde durch eine, für mich, schlechtere Neuerung ersetzt. Diese Lootboxen gibt es in den „Basis“ und „Premium“. Neben der Ingame Währung kann man diese auch mit Echtgeld kaufen. Den Trend das immer mehr mit Echtgeld finanziert werden kann sehe ich hier eher negativ entgegen, insbesondere wenn es sich hier um Spielwichtige-Gegenstände handelt. Neben der Kampagne kann man in „Need for Speed“ auch mit Freunden zusammenspielen. Auch hier gibt es Boni wie XP-Punkte, Karten oder Geld. Leider wirken die Partien nicht so spannend, wie man es sich erhoffen würde. Fazit: „Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.
    In den letzten Jahren gab es neben Licht auch viel Schatten bei der Need for Speed-Reihe. Der erste Teil war zur damaligen Zeit etwas Neues. Mit realen Fahrzeugen lieferte man sich ein packendes Rennen gegen Cops. Nach und nach wurde das Konzept der Reihe optimiert, bis sich die Entwickler für einen Weg entschieden haben, welcher nicht bei allen Fans gut ankam. Bis auf den Teil „Underground“ konnte die Spielreihe in den letzten Jahren nur wenig überzeugen und bot nur wenig Spielspaß. Das Spiel hatte seine Seele verloren und kam einfach nur kühl und langweilig daher. Der schlimmste Teil war vermutlich der letzte, mit dem EA auch die letzten Fans der Anfangsspiele verlor. Ziel des neuen Spiels ist es im Stile von „Fast & Furious“, mit cooler Story und abwechselnden Missionen sich bei den Fans zu entschuldigen. Doch klappt das wirklich oder ist wieder nur ein Einheitsbrei dabei rausgekommen? Die Story und Einführung In neuen „Need for Speed – Payback“ befinden wir uns in der virtuellen Stadt Fortune Valleiy. Mit viel Glitzer und Lichter mimt es etwas den Las Vergas-Style, aber nicht einmal halb so aufregend und spannend. Grafik ist natürlich nicht alles, aber es ist schade das hier keine wirkliche Atmosphäre aufkommt. Als junger Rennfahrer starten wir mit unseren Freunden als Team durch die City und nehmen an verschiedenen Rennen teil. Jeder Fahrer hat verschiedene Stärken wie Stunts, Driften und Rennen. Zu Beginn schlüpfen wir in die Rollen der verschiedenen Crewmitglieder und machen uns mit der Steuerung vertraut. Unsere Crew hält allerdings nicht lange und schon bald sind wir alleine unterwegs. Ich will an dieser Stelle noch nicht allzu viel von der Story verraten, aber sie ist auf jeden Fall besser wie beim Vorgänger. Realitätsnähe darf man hier wahrlich nicht erwarten, dafür stand die „Need for Speed-Reihe“ ohnehin noch nie. Im Spiel gibt es eine Menge Story-Sequenzen, welche mit der Zeit schon zu nerven anfangen. Zudem haben diese keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind nur anschauliches Beiwerk. Die Mission Die Missionen sind etwas abwechslungsreicher gestaltet. Die altbekannten Duelle gegen die Cops sind allerdings nicht mehr so spannend inszeniert wie damals. Langsam muss man sich als Fan der ersten Spiele wohl damit abfinden das die alten Stärken der Reihe nicht mehr in den Fokus gestellt werden. Dafür bietet das Spiel dennoch jede Menge Action und es ist zum Teil eine ganz schön große Herausforderung sich gegen die KI durchzusetzen. Der kleinste Fahrfehler wird bestraft und schnell kann man den Sieg vergessen. Wer kein geübter Racer ist, wird hier schnell Frust schieben. Auf Fußgänger und Gegenverkehr muss man hier recht wenig achten, dass liegt schlichtweg daran, dass es keine Fußgänger gibt und einem nur wenig Gegenverkehr entgegenkommt. Dadurch wirkt das ganze wieder recht steril und der Map wird kein Leben eingehaucht. Tuning Beim Tuning geht mir einiges auf den Keks. Ich bin kein Freund von so genannten „Lootboxen“. Das klassische Tunen wurde gegen das Sammeln von Speedcards eingetauscht. Um das Fahrzeug aufzurüsten muss man nun Karten beim Händler kaufen oder bei Rennen gewinnen. Damit können wir in sechs Kategorien unser Fahrzeug verbessern. Damit verliert die „Need for Speed-Reihe“ ein weiteres wichtiges Element, welches viele Spieler geliebt haben und wurde durch eine, für mich, schlechtere Neuerung ersetzt. Diese Lootboxen gibt es in den „Basis“ und „Premium“. Neben der Ingame Währung kann man diese auch mit Echtgeld kaufen. Den Trend das immer mehr mit Echtgeld finanziert werden kann sehe ich hier eher negativ entgegen, insbesondere wenn es sich hier um Spielwichtige-Gegenstände handelt. Neben der Kampagne kann man in „Need for Speed“ auch mit Freunden zusammenspielen. Auch hier gibt es Boni wie XP-Punkte, Karten oder Geld. Leider wirken die Partien nicht so spannend, wie man es sich erhoffen würde. Fazit: „Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Gran Turismo Sport
    7

    Gran Turismo Sport

    Gran Turismo Sport

    Lange mussten wir darauf warten das Gran Turismo Sport endlich auf der PS4 erscheint. Ein warten das man gerne in Kauf nimmt, wenn es denn ein perfektes Spiel wird. Die Messlatte von Gran Turismo ist hoch, nahezu perfekt waren die vorherigen Teile der Reihe. Von den Entwicklern weiß man, dass sie das Spiel erst veröffentlichen, wenn sie damit zu hundert Prozent zufrieden sind, leider sehen das beim neuen Teil nicht alle Fans der Reihe so. Viele kritisieren die neue Ausrichtung des Spielers, zwar muss man sicherlich mit der Zeit gehen, doch stoßt vielen der Online-Zwang bitter auf. Das Spiel hat nun viel mehr das Augenmerk auf den Online-Multiplayer gesetzt, obwohl gerade der Singleplayer das Spiel bisher ausmachte und insbesondere für Gelegenheitsspieler ein derber Verlust darstellt und auch mich persönlich sehr enttäuscht hat. Natürlich macht das GT noch lange nicht zu einem schlechten Spiel, aber hat einen derben Beigeschmack, welcher doch die Freude an dem Spiel trübt.  Plus und Minus-Punkte Das Spiel macht viel richtig, aber leider in meinen Augen auch viel Falsch! Zu einem ist sicherlich der Online-Zwang nicht verständlich. Zwar ist dieser bereits bei vielen Spielen Pflicht, dennoch gibt es hierfür keinen ersichtlichen Grund. Ein noch größerer Minuspunkt ist allerdings in meinen Augen der fehlende Karrieremodus, der immer ein Highlight der Reihe war. Insgesamt wurde in Sachen Spielmodien deutlich der Rotstift angesetzt, es gibt weder Rennserien, noch Meisterschaften. Lediglich ein paar Missionen, die ähnlich wie die alt bekannte Fahrschule ist, welche allerdings nach wie vor auch enthalten ist. Die Missionen wirken eher lieblos dahingeklatscht und sind eher ein Lückenfüller. Für Fans der Reihe auf jeden Fall eine herbe Enttäuschung. Auch der Fuhrpark ist merklich geschrumpft und weißt nun nicht einmal mehr 200 Fahrzeuge auf. Die Konkurrenz von Forza Motorsport 7 hingegen kommt mit rund 700 Vehikels daher. Ein Pluspunkt ist hingegen die große Detailtreue der originalen Fahrzeuge. Selbst die Cockpits sind mit viel Liebe zum Detail ausmodelliert worden. Hier hat die Konkurrenz wahrlich das nachsehen, doch eine schöne Grafik ist natürlich nicht alles und kann die Schwächen des Spiels nicht gänzlich ausgleichen. Auch die real existierenden, sowie die Fantasiestrecken kommen sehr realistisch daher. Mit dabei ist unter anderem der Nürburgring, der Detailgetreu übernommen wurde. Die Wetter-Effekte wirken hingegen leider nicht so realistisch und halten dem Rest der Grafik nicht Stand. Online-Multiplayer ist die Kernkompetenz von GT Sport Das Spiel ist eigentlich nur für den Online-Multiplayer-Bereich konzipiert und dürfte Singleplayer enttäuschen. Dafür geht es im Multiplayer-Bereich ordentlich ab. Hier zählt nicht nur die Platzierung, sondern auch das Fahrverhalten, wenn man sich wie Rambo auf der Strecke benimmt, hat man hier keine Chance auf einen großen Erfolg. Erfreulich war das es im Test zu keinerlei Verbindungsabbrüchen kam. Bei den Rennen gibt es verschiedene Einstellungen wie zum Beispiel Treibstoffverbrauch und Reifenverschleiß. Auch Sonnenseiten bei GT Für mich als Fan der alten Teile ist es schwierig das Spiel neutral zu bewerten, da einfach zu viel fehlt, auf das ich mich gefreut habe. Trotzdem muss man dem Entwickler Team auch ein Lob aussprechen. Die Steuerung wirkt bereits auf dem Controller sehr gelungen und steigt noch einmal, wenn man ein Lenkrad benutzt. Man muss klug seinen Boliden lenken, damit man auch mit den PS-Starken Boliden auf der Strecke bleibt. Leider ist das Schadensmodell nicht realistisch und nur sehr gering. Fazit: Gran Tourismo Sport macht verdammt viel richtig, aber leider auch aus Sicht der alten Fans der Reihe viel falsch. Grafisch ist das Spiel echt flott und der Multiplayer-Bereich ist auch gut umgesetzt worden. Solo bietet das Spiel hingegen so fast nichts mehr, was die Reihe einmal ausgemacht hat.
    Lange mussten wir darauf warten das Gran Turismo Sport endlich auf der PS4 erscheint. Ein warten das man gerne in Kauf nimmt, wenn es denn ein perfektes Spiel wird. Die Messlatte von Gran Turismo ist hoch, nahezu perfekt waren die vorherigen Teile der Reihe. Von den Entwicklern weiß man, dass sie das Spiel erst veröffentlichen, wenn sie damit zu hundert Prozent zufrieden sind, leider sehen das beim neuen Teil nicht alle Fans der Reihe so. Viele kritisieren die neue Ausrichtung des Spielers, zwar muss man sicherlich mit der Zeit gehen, doch stoßt vielen der Online-Zwang bitter auf. Das Spiel hat nun viel mehr das Augenmerk auf den Online-Multiplayer gesetzt, obwohl gerade der Singleplayer das Spiel bisher ausmachte und insbesondere für Gelegenheitsspieler ein derber Verlust darstellt und auch mich persönlich sehr enttäuscht hat. Natürlich macht das GT noch lange nicht zu einem schlechten Spiel, aber hat einen derben Beigeschmack, welcher doch die Freude an dem Spiel trübt.  Plus und Minus-Punkte Das Spiel macht viel richtig, aber leider in meinen Augen auch viel Falsch! Zu einem ist sicherlich der Online-Zwang nicht verständlich. Zwar ist dieser bereits bei vielen Spielen Pflicht, dennoch gibt es hierfür keinen ersichtlichen Grund. Ein noch größerer Minuspunkt ist allerdings in meinen Augen der fehlende Karrieremodus, der immer ein Highlight der Reihe war. Insgesamt wurde in Sachen Spielmodien deutlich der Rotstift angesetzt, es gibt weder Rennserien, noch Meisterschaften. Lediglich ein paar Missionen, die ähnlich wie die alt bekannte Fahrschule ist, welche allerdings nach wie vor auch enthalten ist. Die Missionen wirken eher lieblos dahingeklatscht und sind eher ein Lückenfüller. Für Fans der Reihe auf jeden Fall eine herbe Enttäuschung. Auch der Fuhrpark ist merklich geschrumpft und weißt nun nicht einmal mehr 200 Fahrzeuge auf. Die Konkurrenz von Forza Motorsport 7 hingegen kommt mit rund 700 Vehikels daher. Ein Pluspunkt ist hingegen die große Detailtreue der originalen Fahrzeuge. Selbst die Cockpits sind mit viel Liebe zum Detail ausmodelliert worden. Hier hat die Konkurrenz wahrlich das nachsehen, doch eine schöne Grafik ist natürlich nicht alles und kann die Schwächen des Spiels nicht gänzlich ausgleichen. Auch die real existierenden, sowie die Fantasiestrecken kommen sehr realistisch daher. Mit dabei ist unter anderem der Nürburgring, der Detailgetreu übernommen wurde. Die Wetter-Effekte wirken hingegen leider nicht so realistisch und halten dem Rest der Grafik nicht Stand. Online-Multiplayer ist die Kernkompetenz von GT Sport Das Spiel ist eigentlich nur für den Online-Multiplayer-Bereich konzipiert und dürfte Singleplayer enttäuschen. Dafür geht es im Multiplayer-Bereich ordentlich ab. Hier zählt nicht nur die Platzierung, sondern auch das Fahrverhalten, wenn man sich wie Rambo auf der Strecke benimmt, hat man hier keine Chance auf einen großen Erfolg. Erfreulich war das es im Test zu keinerlei Verbindungsabbrüchen kam. Bei den Rennen gibt es verschiedene Einstellungen wie zum Beispiel Treibstoffverbrauch und Reifenverschleiß. Auch Sonnenseiten bei GT Für mich als Fan der alten Teile ist es schwierig das Spiel neutral zu bewerten, da einfach zu viel fehlt, auf das ich mich gefreut habe. Trotzdem muss man dem Entwickler Team auch ein Lob aussprechen. Die Steuerung wirkt bereits auf dem Controller sehr gelungen und steigt noch einmal, wenn man ein Lenkrad benutzt. Man muss klug seinen Boliden lenken, damit man auch mit den PS-Starken Boliden auf der Strecke bleibt. Leider ist das Schadensmodell nicht realistisch und nur sehr gering. Fazit: Gran Tourismo Sport macht verdammt viel richtig, aber leider auch aus Sicht der alten Fans der Reihe viel falsch. Grafisch ist das Spiel echt flott und der Multiplayer-Bereich ist auch gut umgesetzt worden. Solo bietet das Spiel hingegen so fast nichts mehr, was die Reihe einmal ausgemacht hat.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • FIFA 18 VS. PES 2018
  • Expedition: Viking
    6

    Expedition: Viking

    Expedition: Viking

    Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
    Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
    100 out of 100 with 6 ratings
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