Benjamin Jäger geschrieben von  Nov 20, 2017

Need for Speed Payback

In den letzten Jahren gab es neben Licht auch viel Schatten bei der Need for Speed-Reihe. Der erste Teil war zur damaligen Zeit etwas Neues. Mit realen Fahrzeugen lieferte man sich ein packendes Rennen gegen Cops. Nach und nach wurde das Konzept der Reihe optimiert, bis sich die Entwickler für einen Weg entschieden haben, welcher nicht bei allen Fans gut ankam. Bis auf den Teil „Underground“ konnte die Spielreihe in den letzten Jahren nur wenig überzeugen und bot nur wenig Spielspaß.

Das Spiel hatte seine Seele verloren und kam einfach nur kühl und langweilig daher. Der schlimmste Teil war vermutlich der letzte, mit dem EA auch die letzten Fans der Anfangsspiele verlor. Ziel des neuen Spiels ist es im Stile von „Fast & Furious“, mit cooler Story und abwechselnden Missionen sich bei den Fans zu entschuldigen. Doch klappt das wirklich oder ist wieder nur ein Einheitsbrei dabei rausgekommen?

Die Story und Einführung

In neuen „Need for Speed – Payback“ befinden wir uns in der virtuellen Stadt Fortune Valleiy. Mit viel Glitzer und Lichter mimt es etwas den Las Vergas-Style, aber nicht einmal halb so aufregend und spannend. Grafik ist natürlich nicht alles, aber es ist schade das hier keine wirkliche Atmosphäre aufkommt. Als junger Rennfahrer starten wir mit unseren Freunden als Team durch die City und nehmen an verschiedenen Rennen teil. Jeder Fahrer hat verschiedene Stärken wie Stunts, Driften und Rennen. Zu Beginn schlüpfen wir in die Rollen der verschiedenen Crewmitglieder und machen uns mit der Steuerung vertraut. Unsere Crew hält allerdings nicht lange und schon bald sind wir alleine unterwegs. Ich will an dieser Stelle noch nicht allzu viel von der Story verraten, aber sie ist auf jeden Fall besser wie beim Vorgänger. Realitätsnähe darf man hier wahrlich nicht erwarten, dafür stand die „Need for Speed-Reihe“ ohnehin noch nie. Im Spiel gibt es eine Menge Story-Sequenzen, welche mit der Zeit schon zu nerven anfangen. Zudem haben diese keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind nur anschauliches Beiwerk.

Die Mission

Die Missionen sind etwas abwechslungsreicher gestaltet. Die altbekannten Duelle gegen die Cops sind allerdings nicht mehr so spannend inszeniert wie damals. Langsam muss man sich als Fan der ersten Spiele wohl damit abfinden das die alten Stärken der Reihe nicht mehr in den Fokus gestellt werden. Dafür bietet das Spiel dennoch jede Menge Action und es ist zum Teil eine ganz schön große Herausforderung sich gegen die KI durchzusetzen. Der kleinste Fahrfehler wird bestraft und schnell kann man den Sieg vergessen. Wer kein geübter Racer ist, wird hier schnell Frust schieben. Auf Fußgänger und Gegenverkehr muss man hier recht wenig achten, dass liegt schlichtweg daran, dass es keine Fußgänger gibt und einem nur wenig Gegenverkehr entgegenkommt. Dadurch wirkt das ganze wieder recht steril und der Map wird kein Leben eingehaucht.

Tuning

Beim Tuning geht mir einiges auf den Keks. Ich bin kein Freund von so genannten „Lootboxen“. Das klassische Tunen wurde gegen das Sammeln von Speedcards eingetauscht. Um das Fahrzeug aufzurüsten muss man nun Karten beim Händler kaufen oder bei Rennen gewinnen. Damit können wir in sechs Kategorien unser Fahrzeug verbessern. Damit verliert die „Need for Speed-Reihe“ ein weiteres wichtiges Element, welches viele Spieler geliebt haben und wurde durch eine, für mich, schlechtere Neuerung ersetzt. Diese Lootboxen gibt es in den „Basis“ und „Premium“. Neben der Ingame Währung kann man diese auch mit Echtgeld kaufen. Den Trend das immer mehr mit Echtgeld finanziert werden kann sehe ich hier eher negativ entgegen, insbesondere wenn es sich hier um Spielwichtige-Gegenstände handelt. Neben der Kampagne kann man in „Need for Speed“ auch mit Freunden zusammenspielen. Auch hier gibt es Boni wie XP-Punkte, Karten oder Geld. Leider wirken die Partien nicht so spannend, wie man es sich erhoffen würde.

Fazit: „Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.

Weitere Informationen

  • Erscheinungsdatum: Freitag, 10 November 2017
  • Publisher: EA Games
  • Plattformen: PC, PS4, Xbox One
  • Genre: Rennspiele
  • Review oder Preview: Review
  • Getestet auf: PS4
Schlagwörter

Spiele

Grafik: 66% - 1 votes
Sound: 67% - 1 votes
Steuerung: 68% - 1 votes
Gameplay: 68% - 1 votes
Singleplayer: 69% - 1 votes
Multiplayer: 70% - 1 votes
Spielspaß: 67% - 1 votes

Ganz okay

„Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.

Need for Speed Payback

Need for Speed Payback

In den letzten Jahren gab es neben Licht auch viel Schatten bei der Need for Speed-Reihe. Der erste Teil war zur damaligen Zeit etwas Neues. Mit realen Fahrzeugen lieferte man sich ein packendes Rennen gegen Cops. Nach und nach wurde das Konzept der Reihe optimiert, bis sich die Entwickler für einen Weg entschieden haben, welcher nicht bei allen Fans gut ankam. Bis auf den Teil „Underground“ konnte die Spielreihe in den letzten Jahren nur wenig überzeugen und bot nur wenig Spielspaß. Das Spiel hatte seine Seele verloren und kam einfach nur kühl und langweilig daher. Der schlimmste Teil war vermutlich der letzte, mit dem EA auch die letzten Fans der Anfangsspiele verlor. Ziel des neuen Spiels ist es im Stile von „Fast & Furious“, mit cooler Story und abwechselnden Missionen sich bei den Fans zu entschuldigen. Doch klappt das wirklich oder ist wieder nur ein Einheitsbrei dabei rausgekommen? Die Story und Einführung In neuen „Need for Speed – Payback“ befinden wir uns in der virtuellen Stadt Fortune Valleiy. Mit viel Glitzer und Lichter mimt es etwas den Las Vergas-Style, aber nicht einmal halb so aufregend und spannend. Grafik ist natürlich nicht alles, aber es ist schade das hier keine wirkliche Atmosphäre aufkommt. Als junger Rennfahrer starten wir mit unseren Freunden als Team durch die City und nehmen an verschiedenen Rennen teil. Jeder Fahrer hat verschiedene Stärken wie Stunts, Driften und Rennen. Zu Beginn schlüpfen wir in die Rollen der verschiedenen Crewmitglieder und machen uns mit der Steuerung vertraut. Unsere Crew hält allerdings nicht lange und schon bald sind wir alleine unterwegs. Ich will an dieser Stelle noch nicht allzu viel von der Story verraten, aber sie ist auf jeden Fall besser wie beim Vorgänger. Realitätsnähe darf man hier wahrlich nicht erwarten, dafür stand die „Need for Speed-Reihe“ ohnehin noch nie. Im Spiel gibt es eine Menge Story-Sequenzen, welche mit der Zeit schon zu nerven anfangen. Zudem haben diese keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind nur anschauliches Beiwerk. Die Mission Die Missionen sind etwas abwechslungsreicher gestaltet. Die altbekannten Duelle gegen die Cops sind allerdings nicht mehr so spannend inszeniert wie damals. Langsam muss man sich als Fan der ersten Spiele wohl damit abfinden das die alten Stärken der Reihe nicht mehr in den Fokus gestellt werden. Dafür bietet das Spiel dennoch jede Menge Action und es ist zum Teil eine ganz schön große Herausforderung sich gegen die KI durchzusetzen. Der kleinste Fahrfehler wird bestraft und schnell kann man den Sieg vergessen. Wer kein geübter Racer ist, wird hier schnell Frust schieben. Auf Fußgänger und Gegenverkehr muss man hier recht wenig achten, dass liegt schlichtweg daran, dass es keine Fußgänger gibt und einem nur wenig Gegenverkehr entgegenkommt. Dadurch wirkt das ganze wieder recht steril und der Map wird kein Leben eingehaucht. Tuning Beim Tuning geht mir einiges auf den Keks. Ich bin kein Freund von so genannten „Lootboxen“. Das klassische Tunen wurde gegen das Sammeln von Speedcards eingetauscht. Um das Fahrzeug aufzurüsten muss man nun Karten beim Händler kaufen oder bei Rennen gewinnen. Damit können wir in sechs Kategorien unser Fahrzeug verbessern. Damit verliert die „Need for Speed-Reihe“ ein weiteres wichtiges Element, welches viele Spieler geliebt haben und wurde durch eine, für mich, schlechtere Neuerung ersetzt. Diese Lootboxen gibt es in den „Basis“ und „Premium“. Neben der Ingame Währung kann man diese auch mit Echtgeld kaufen. Den Trend das immer mehr mit Echtgeld finanziert werden kann sehe ich hier eher negativ entgegen, insbesondere wenn es sich hier um Spielwichtige-Gegenstände handelt. Neben der Kampagne kann man in „Need for Speed“ auch mit Freunden zusammenspielen. Auch hier gibt es Boni wie XP-Punkte, Karten oder Geld. Leider wirken die Partien nicht so spannend, wie man es sich erhoffen würde. Fazit: „Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.
In den letzten Jahren gab es neben Licht auch viel Schatten bei der Need for Speed-Reihe. Der erste Teil war zur damaligen Zeit etwas Neues. Mit realen Fahrzeugen lieferte man sich ein packendes Rennen gegen Cops. Nach und nach wurde das Konzept der Reihe optimiert, bis sich die Entwickler für einen Weg entschieden haben, welcher nicht bei allen Fans gut ankam. Bis auf den Teil „Underground“ konnte die Spielreihe in den letzten Jahren nur wenig überzeugen und bot nur wenig Spielspaß. Das Spiel hatte seine Seele verloren und kam einfach nur kühl und langweilig daher. Der schlimmste Teil war vermutlich der letzte, mit dem EA auch die letzten Fans der Anfangsspiele verlor. Ziel des neuen Spiels ist es im Stile von „Fast & Furious“, mit cooler Story und abwechselnden Missionen sich bei den Fans zu entschuldigen. Doch klappt das wirklich oder ist wieder nur ein Einheitsbrei dabei rausgekommen? Die Story und Einführung In neuen „Need for Speed – Payback“ befinden wir uns in der virtuellen Stadt Fortune Valleiy. Mit viel Glitzer und Lichter mimt es etwas den Las Vergas-Style, aber nicht einmal halb so aufregend und spannend. Grafik ist natürlich nicht alles, aber es ist schade das hier keine wirkliche Atmosphäre aufkommt. Als junger Rennfahrer starten wir mit unseren Freunden als Team durch die City und nehmen an verschiedenen Rennen teil. Jeder Fahrer hat verschiedene Stärken wie Stunts, Driften und Rennen. Zu Beginn schlüpfen wir in die Rollen der verschiedenen Crewmitglieder und machen uns mit der Steuerung vertraut. Unsere Crew hält allerdings nicht lange und schon bald sind wir alleine unterwegs. Ich will an dieser Stelle noch nicht allzu viel von der Story verraten, aber sie ist auf jeden Fall besser wie beim Vorgänger. Realitätsnähe darf man hier wahrlich nicht erwarten, dafür stand die „Need for Speed-Reihe“ ohnehin noch nie. Im Spiel gibt es eine Menge Story-Sequenzen, welche mit der Zeit schon zu nerven anfangen. Zudem haben diese keinen wirklichen Einfluss auf das Spielgeschehen und sind nur anschauliches Beiwerk. Die Mission Die Missionen sind etwas abwechslungsreicher gestaltet. Die altbekannten Duelle gegen die Cops sind allerdings nicht mehr so spannend inszeniert wie damals. Langsam muss man sich als Fan der ersten Spiele wohl damit abfinden das die alten Stärken der Reihe nicht mehr in den Fokus gestellt werden. Dafür bietet das Spiel dennoch jede Menge Action und es ist zum Teil eine ganz schön große Herausforderung sich gegen die KI durchzusetzen. Der kleinste Fahrfehler wird bestraft und schnell kann man den Sieg vergessen. Wer kein geübter Racer ist, wird hier schnell Frust schieben. Auf Fußgänger und Gegenverkehr muss man hier recht wenig achten, dass liegt schlichtweg daran, dass es keine Fußgänger gibt und einem nur wenig Gegenverkehr entgegenkommt. Dadurch wirkt das ganze wieder recht steril und der Map wird kein Leben eingehaucht. Tuning Beim Tuning geht mir einiges auf den Keks. Ich bin kein Freund von so genannten „Lootboxen“. Das klassische Tunen wurde gegen das Sammeln von Speedcards eingetauscht. Um das Fahrzeug aufzurüsten muss man nun Karten beim Händler kaufen oder bei Rennen gewinnen. Damit können wir in sechs Kategorien unser Fahrzeug verbessern. Damit verliert die „Need for Speed-Reihe“ ein weiteres wichtiges Element, welches viele Spieler geliebt haben und wurde durch eine, für mich, schlechtere Neuerung ersetzt. Diese Lootboxen gibt es in den „Basis“ und „Premium“. Neben der Ingame Währung kann man diese auch mit Echtgeld kaufen. Den Trend das immer mehr mit Echtgeld finanziert werden kann sehe ich hier eher negativ entgegen, insbesondere wenn es sich hier um Spielwichtige-Gegenstände handelt. Neben der Kampagne kann man in „Need for Speed“ auch mit Freunden zusammenspielen. Auch hier gibt es Boni wie XP-Punkte, Karten oder Geld. Leider wirken die Partien nicht so spannend, wie man es sich erhoffen würde. Fazit: „Need for Speed – Payback“ ist kein Totalausfall und besser wie die letzten Teile, trotzdem ist es nach wie vor leider kein Top-Titel mehr. Die Spielwelt wirkt langweilig, die Story ist zum Teil nervig und die Grafik ist auch nicht auf höchstem Niveau. Hier wurde enorm viel Potential verschenkt, so dass man vielleicht lieber auf eine alternative ausweichen sollte.
68 out of 100 with 7 ratings
Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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