Benjamin Jäger geschrieben von  Okt 23, 2017

Expedition: Viking

Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen.

Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England.

Bluttat oder Diplomatie?

In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält.

Das Kampfsystem

Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf.

Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten.

Fazit:

Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!

Weitere Informationen

  • Erscheinungsdatum: Donnerstag, 27 April 2017
  • Publisher: EuroVideo
  • Plattformen: PC
  • Genre: Strategie
  • Review oder Preview: Review
  • Getestet auf: PC

Spiele ohne Multiplayer

Grafik: 82% - 1 votes
Sound: 81% - 1 votes
Steuerung: 84% - 1 votes
Gameplay: 85% - 1 votes
Singleplayer: 80% - 1 votes
Spielspaß: 80% - 1 votes

Gut!

Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!

Expedition: Viking

Expedition: Viking

Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
Expedition: Viking spielt im 8. Jahrhundert. Eine kleine Gruppe Wikinger legt an der Küste Englands an – und sind bisher nicht mehr als eine Randnotiz der Geschichte. Schon bald ist Handlungsbedarf in der Gruppe angesagt. Der bisherige Anführer verstirbt und unsere Ära beginnt. Wir sollen als unerfahrener und junger Wikinger die Herrschaft übernehmen. Dabei ist unsere Hauptaufgabe nicht das kämpfen, sondern den uns ablehnend gegenüberstehenden Clan zu einem legendären Volk zu einen. Nach den ersten Szenen in England, wechselt man zurück in die Vergangenheit und befindet sich in Dänemark. Hier beginnen wir den England-Eroberungszug vorzubereiten. Wir bauen uns eine Truppe auf und versuchen die skeptischen Landsmänner von unseren Fähigkeiten zu überzeugen. Wenn uns das gelingt, beginnt Kampagne 2 und wir befinden uns wieder in England. Bluttat oder Diplomatie? In Dänemark ist alles noch recht vorgegeben. Die wirklichen Freiheiten des Spieles kommen erst in England zum tragen. Wir können hier nicht nur in Dörfer einfallen, sondern uns auch für den Weg des friedlichen Handels und der Diplomatie entscheiden. Zugegeben das ist vielleicht nicht das Bild was man von einem waschechten und hartgesottenen Wikinger kennt, aber ihr könnt so eure ganz eigene Geschichte schreiben. Aber nicht nur die großen Entscheidungen verändern das Spiel, sondern auch einzelne Dialoge können teils dramatische Auswirkungen haben. Das macht das Spiel um einiges dynamischer und man macht sich auch bei einem vielleicht unwichtiger vorkommenden Gespräch Gedanken wie man sich verhält. Das Kampfsystem Das Kampfsystem ist keine neue Erfindung, aber es läuft äußerst stabil. Man kann hier Rundenbasiert agieren und seine Truppen felderweise bewegen oder angreifen lassen. Dabei stehen Fernkämpfer und Nahkämpfer zur Verfügung. Falls man dabei selber stirbt ist das halb so schlimm, da wir so ein Bärenstarker Typ sind, stehen wir nach gewonnenem Kampf wie aus Zauberhand wieder auf. Die eigene Figur kann man anhand von Fähigkeitspunkten upgraden. Allerdings hätte ich mir hier mehr Auswirkung gewünscht. Bis auf das Erlernen der Waffenfertigkeiten hat dies im Kampf leider nur wenig nutzen. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Kartensystem, auf dem die Figuren rasten und sich erholen müssen. Das geschieht an Lagerfeuern, inklusive Einteilung von Reparatur- und Wacheeinheiten. Fazit: Expedition: Viking bietet solides Kampfsystem, überzeugt aber viel mehr durch die spielerischen Freiheiten. Grafisch kann es nicht mit Top-Titeln mithalten, dass störte mich bei dem Spiel aber nur geringfügig. Es erwarten einen hier rund 50 Stunden Spaß und eine interessante Geschichte. Ob man die Wikinger dabei als brutale Bande oder als geschickte Verhandler positioniert, ist dem Spieler selbst überlassen. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf! Wer taktische Rollenspiele mag, sollte hier auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!
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Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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