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  • Sina Mora EX
    7

    Sina Mora EX

    Sina Mora EX

    Es ist schon eine Weile her als der Horizontal-Shooter Sine Mora erschien.  Trotzdem hat der Titel noch immer seinen Reiz und hat kaum an Faszination verloren. Der Titel steht für geballte Action mit einem herausforderen Schwierigkeitsgrad. Mit Sine More Ex ist nun eine Neuauflage des Spiels erschienen und kann mit einem kooperativen Multiplayer punkten. Das Spiel ist ein typischer Horizontal-Shooter und kommt mit dem Charme von alten Klassikern daher, ist grafisch aber auf soliden Niveau. Fans von Klassikern wie R-Type sollten sich das Action-Abenteuer auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Wir sind in Sine Mora Ex am Steuer einer fliegenden und tauchenden Kampfmaschine. Erst einmal ist die Aufgabe überleben einfach nur zu überleben und das ist einfacher gesagt als getan. Der ein oder andere Neueinsteiger wird vermutlich erst einmal vom Himmel geschissen. Es ist am Anfang schon eine Herausforderung die sieben Abschnitte zu meistern und am Ende als Held gefeiert zu werden. Trotzdem bieten die Kampagne nur eine Spielzeit von rund zwei Stunden. Man wird trotzdem des Öfteren das Level neu beginnen, aber bei jedem neuen Versuch kennt man das Level und die Gegner besser, so dass man irgendwann auch durchkommt. Das Spiel macht durchaus als Gelegenheitsspiel spaß, die 2,5D Grafik ist nett anzusehen und das Spieldesign macht schon einiges her, wenn man bedenkt, dass diese eigentlich schon ein paar Jahre auf den Buckel hat. Man kann hier natürlich keine high-end Grafik erwarten, aber sie tut mehr als nur ihren Zweck. Unser kleiner Raumgleiter kann mit zahlreichen Power-Ups verbessert werden. Zum Beispiel wird der Schuss breiter und stärker. Außerdem kann man im Spiel die Zeitmanagen, so kann man den Spielverlauf verlangsamen und so deutlich geschickter durch navigieren.  Zum Glück stirbt unser Held aber nicht gleich nach wenigen Treffern. Beständig sitzt ein Counter in eurem Nacken und sollte dieser ausgezählt haben, heißt es Game Over. Dem könnt ihr mit der Vernichtung eurer Feinde gekonnt entgegentreten. Den Counter laden wir durch die Eliminierung unserer Gegner auf. Den Counter sollte man auf jeden Fall stets im Auge behalten und versuchen genügend Restzeit anzusammeln, sonst hat man in den Bosskämpfe kaum eine Chance. Diese Kämpfe haben es in sich und man braucht meist mehrere Versuche das Angriffsmuster der Endgegner zu durchschauen. Neben einer verbesserten Optik bietet die Neuauflage einen Koop-Modus an, bei denen wir mit einem Freund zusammenspielen können. Bei engen Passagen wird es dadurch aber nicht unbedingt einfacher. Fazit: Vor fünf Jahren erschien Sine Mora, mit der Neuauflage bietet das Spiel zwar nur wenig Neues, trotzdem ist diese empfehlenswert. Die Optik wurde verbessert und es erwartet einen ein ansprechendes Spiel- und Leveldesign. Ob der Titel den doppelten Preis des Originals wert ist, muss jeder für sich selber beantworten. Die größte Neuerung ist sicherlich der kooperative Spielmodus.  
    Es ist schon eine Weile her als der Horizontal-Shooter Sine Mora erschien.  Trotzdem hat der Titel noch immer seinen Reiz und hat kaum an Faszination verloren. Der Titel steht für geballte Action mit einem herausforderen Schwierigkeitsgrad. Mit Sine More Ex ist nun eine Neuauflage des Spiels erschienen und kann mit einem kooperativen Multiplayer punkten. Das Spiel ist ein typischer Horizontal-Shooter und kommt mit dem Charme von alten Klassikern daher, ist grafisch aber auf soliden Niveau. Fans von Klassikern wie R-Type sollten sich das Action-Abenteuer auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Wir sind in Sine Mora Ex am Steuer einer fliegenden und tauchenden Kampfmaschine. Erst einmal ist die Aufgabe überleben einfach nur zu überleben und das ist einfacher gesagt als getan. Der ein oder andere Neueinsteiger wird vermutlich erst einmal vom Himmel geschissen. Es ist am Anfang schon eine Herausforderung die sieben Abschnitte zu meistern und am Ende als Held gefeiert zu werden. Trotzdem bieten die Kampagne nur eine Spielzeit von rund zwei Stunden. Man wird trotzdem des Öfteren das Level neu beginnen, aber bei jedem neuen Versuch kennt man das Level und die Gegner besser, so dass man irgendwann auch durchkommt. Das Spiel macht durchaus als Gelegenheitsspiel spaß, die 2,5D Grafik ist nett anzusehen und das Spieldesign macht schon einiges her, wenn man bedenkt, dass diese eigentlich schon ein paar Jahre auf den Buckel hat. Man kann hier natürlich keine high-end Grafik erwarten, aber sie tut mehr als nur ihren Zweck. Unser kleiner Raumgleiter kann mit zahlreichen Power-Ups verbessert werden. Zum Beispiel wird der Schuss breiter und stärker. Außerdem kann man im Spiel die Zeitmanagen, so kann man den Spielverlauf verlangsamen und so deutlich geschickter durch navigieren.  Zum Glück stirbt unser Held aber nicht gleich nach wenigen Treffern. Beständig sitzt ein Counter in eurem Nacken und sollte dieser ausgezählt haben, heißt es Game Over. Dem könnt ihr mit der Vernichtung eurer Feinde gekonnt entgegentreten. Den Counter laden wir durch die Eliminierung unserer Gegner auf. Den Counter sollte man auf jeden Fall stets im Auge behalten und versuchen genügend Restzeit anzusammeln, sonst hat man in den Bosskämpfe kaum eine Chance. Diese Kämpfe haben es in sich und man braucht meist mehrere Versuche das Angriffsmuster der Endgegner zu durchschauen. Neben einer verbesserten Optik bietet die Neuauflage einen Koop-Modus an, bei denen wir mit einem Freund zusammenspielen können. Bei engen Passagen wird es dadurch aber nicht unbedingt einfacher. Fazit: Vor fünf Jahren erschien Sine Mora, mit der Neuauflage bietet das Spiel zwar nur wenig Neues, trotzdem ist diese empfehlenswert. Die Optik wurde verbessert und es erwartet einen ein ansprechendes Spiel- und Leveldesign. Ob der Titel den doppelten Preis des Originals wert ist, muss jeder für sich selber beantworten. Die größte Neuerung ist sicherlich der kooperative Spielmodus.  
    100 out of 100 with 7 ratings
  • NHL 18
    7

    NHL 18

    NHL 18

    Wie in jedem Jahr gehen eine Menge Sportspiele für PC und Konsole in die nächste Runde. So nun auch NHL aus dem Hause Electronics Arts. Nach dem die NFL-Reihe bereits einiges Neues geboten hat, hoffen wir nun das dies auch für die Eishockeysimulation gilt. Wir haben uns NHL 18 für euch angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt oder sich EA mangels Mitbewerbern in dem Genre auf die faule Haut gelegt hat. Was wurde verbessert? Was kann man bei einer erfolgreichen und bereits ziemlich ausgereiften Simulation Jahr für Jahr verbessern? Diese Frage stellen sich auch die Entwickler jedes Jahr auf neue. Natürlich haben die Fans dort jede Menge Ideen, doch was hat es am Ende wirklich in das Spiel geschafft? Wie schon in den letzten Teilen ist natürlich wieder der Karrieremodus mit an Board und natürlich darf auch der beliebte Multiplayer-Modus nicht fehlen. Trotzdem haben es die Macher geschafft, dass ein oder andere zu optimieren.  Unteranderem gibt es nun ein umfangreichen Trainings-Modus, bei denen man die Basics beigebracht bekommt, sich aber nicht nur für Neulinge empfiehlt, sondern auch Fortgeschrittene noch etwas lernen können. Es werden einem hier zuerst Videos der Aufgaben gezeigt, danach müssen wir selber unser Können unter Beweis stellen. Hier hat man die Wahl zwischen einer zwei-Button Steuerung wie man es von damals kennt oder nur mit den Sticks, sowie die Möglichkeit aus Stick und Button. Welches die richtige Steuerung für dich ist, solltest du selber testen. Neben dem Training gibt es aber gottseidank auch noch weitere Neuerungen. Es wurde mit „NHL Threes“ unteranderem ein neuer Spielmodus ins Leben gerufen. Hier trittst du im Drei gegen Drei-Spiel an. Ohne nervenden Schiri und Regeln können wir hier aus der Laune heraus ein äußerst temporeiches Match absolvieren. Realismus ist hier zwar fehl am Platz, aber als Arcade Spielchen kann man hier ruhig mal ein Blick drauf werfen. Aber pass auf, wenn du zu sehr über die Strenge schlägst gibt es sofort Strafstoß! Und das kann auch schon mal durch einen Bodycheck passieren, so kann schnell aus einem sicher geglaubten Sieg noch kurz vor dem Ende eine Niederlage auf dem Zettel stehen. Die bekannten und von vielen beliebten Spielmodien sind selbstverständlich auch wieder mit dabei. Im Franchise-Modus können wir wieder unser Team von A bis Z managen, der allerdings wieder einmal recht unspektakulär daherkommt. Der Liga-Modus ist auch wieder mit am Start. Eine Story wie zuletzt bei FIFA17 oder NFL18 sucht man allerdings vergeben. Hier hat man im nächsten Jahr sicherlich noch Luft nach oben. Punkten tut das Spiel wieder mit dem umfangreichen Lizenzpaket. Nahezu alle Ligen und Spieler, die eine gewisse Wichtigkeit haben sind dabei, darunter auch die Deutsche Eishockey Liga. Nur auf die echten Austragungsstädte in Deutschland, sowie auf einen deutschen Kommentator muss man hierzulande verzichten. Das ist sicherlich dem nicht ganz so großen Interesse an Eishockey in Deutschland geschuldet, zumindest gegenüber Fußball. Und wie fühlt es sich auf dem Eis an? Die Neuigkeiten sind natürlich eine schöne Sache, doch das wichtigste passiert immer noch auf dem Eis! Hier gibt es leider nur geringfügige Verbesserungen. Die KI ist nach wie vor die hellste Kerze auf der Torte. Die Animationen und Physik wurden optimiert. So kommt es immer wieder vor, das Teamkameraden aus dem Sichtfeld fahren, zu große Lücken rissen oder uns anrempelten. Die Atmosphäre kommt auf jeden Fall rüber. Nicht nur durch das starke Lizenzpaket, sondern auch aufgrund der Stimmung im Stadion. Hier gibt es Einheizer, Fans die winken oder sich einfach etwas zum Trinken. So könnte man schnell glauben, dass es sich hier um eine TV-Übertragung handelt. Aber es gibt auch Schwächen, dazu gehört unteranderem die Engine, die anders wie bei NFL und FIFA noch nicht auf die neue Frostbite-Engine umgestellt wurden. Wie die meisten Sportspiele leidet das Spiel auch an den immer wieder gleichen Aussagen der Kommentatoren. Fazit: EA hat mit „NHL 18“ sicherlich nicht das Eishockey-Genre neu erfunden, das kann man sicherlich auch nicht bei einem jährlichen Update erwarten und ist auch nicht nötig. Das Gameplay wurde stellenweise verbessert, aber ist nach wie vor nicht perfekt. Gerade der neue Trainings-Modus macht mit seinen unzähligen Einstellmöglichkeiten Spaß. Die veraltete Grafikengine und zum Teil strohdummen KI sind nach wie vor ein Wermutstropfen. Gerade die KI bringt einem das ein oder andere Mal zum Verzweifeln, was auch in einem tobenden Wutausbruch enden kann. Trotzdem können Fans der NHL-Reihe hier gefahrlos zugreifen.
    Wie in jedem Jahr gehen eine Menge Sportspiele für PC und Konsole in die nächste Runde. So nun auch NHL aus dem Hause Electronics Arts. Nach dem die NFL-Reihe bereits einiges Neues geboten hat, hoffen wir nun das dies auch für die Eishockeysimulation gilt. Wir haben uns NHL 18 für euch angeschaut und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt oder sich EA mangels Mitbewerbern in dem Genre auf die faule Haut gelegt hat. Was wurde verbessert? Was kann man bei einer erfolgreichen und bereits ziemlich ausgereiften Simulation Jahr für Jahr verbessern? Diese Frage stellen sich auch die Entwickler jedes Jahr auf neue. Natürlich haben die Fans dort jede Menge Ideen, doch was hat es am Ende wirklich in das Spiel geschafft? Wie schon in den letzten Teilen ist natürlich wieder der Karrieremodus mit an Board und natürlich darf auch der beliebte Multiplayer-Modus nicht fehlen. Trotzdem haben es die Macher geschafft, dass ein oder andere zu optimieren.  Unteranderem gibt es nun ein umfangreichen Trainings-Modus, bei denen man die Basics beigebracht bekommt, sich aber nicht nur für Neulinge empfiehlt, sondern auch Fortgeschrittene noch etwas lernen können. Es werden einem hier zuerst Videos der Aufgaben gezeigt, danach müssen wir selber unser Können unter Beweis stellen. Hier hat man die Wahl zwischen einer zwei-Button Steuerung wie man es von damals kennt oder nur mit den Sticks, sowie die Möglichkeit aus Stick und Button. Welches die richtige Steuerung für dich ist, solltest du selber testen. Neben dem Training gibt es aber gottseidank auch noch weitere Neuerungen. Es wurde mit „NHL Threes“ unteranderem ein neuer Spielmodus ins Leben gerufen. Hier trittst du im Drei gegen Drei-Spiel an. Ohne nervenden Schiri und Regeln können wir hier aus der Laune heraus ein äußerst temporeiches Match absolvieren. Realismus ist hier zwar fehl am Platz, aber als Arcade Spielchen kann man hier ruhig mal ein Blick drauf werfen. Aber pass auf, wenn du zu sehr über die Strenge schlägst gibt es sofort Strafstoß! Und das kann auch schon mal durch einen Bodycheck passieren, so kann schnell aus einem sicher geglaubten Sieg noch kurz vor dem Ende eine Niederlage auf dem Zettel stehen. Die bekannten und von vielen beliebten Spielmodien sind selbstverständlich auch wieder mit dabei. Im Franchise-Modus können wir wieder unser Team von A bis Z managen, der allerdings wieder einmal recht unspektakulär daherkommt. Der Liga-Modus ist auch wieder mit am Start. Eine Story wie zuletzt bei FIFA17 oder NFL18 sucht man allerdings vergeben. Hier hat man im nächsten Jahr sicherlich noch Luft nach oben. Punkten tut das Spiel wieder mit dem umfangreichen Lizenzpaket. Nahezu alle Ligen und Spieler, die eine gewisse Wichtigkeit haben sind dabei, darunter auch die Deutsche Eishockey Liga. Nur auf die echten Austragungsstädte in Deutschland, sowie auf einen deutschen Kommentator muss man hierzulande verzichten. Das ist sicherlich dem nicht ganz so großen Interesse an Eishockey in Deutschland geschuldet, zumindest gegenüber Fußball. Und wie fühlt es sich auf dem Eis an? Die Neuigkeiten sind natürlich eine schöne Sache, doch das wichtigste passiert immer noch auf dem Eis! Hier gibt es leider nur geringfügige Verbesserungen. Die KI ist nach wie vor die hellste Kerze auf der Torte. Die Animationen und Physik wurden optimiert. So kommt es immer wieder vor, das Teamkameraden aus dem Sichtfeld fahren, zu große Lücken rissen oder uns anrempelten. Die Atmosphäre kommt auf jeden Fall rüber. Nicht nur durch das starke Lizenzpaket, sondern auch aufgrund der Stimmung im Stadion. Hier gibt es Einheizer, Fans die winken oder sich einfach etwas zum Trinken. So könnte man schnell glauben, dass es sich hier um eine TV-Übertragung handelt. Aber es gibt auch Schwächen, dazu gehört unteranderem die Engine, die anders wie bei NFL und FIFA noch nicht auf die neue Frostbite-Engine umgestellt wurden. Wie die meisten Sportspiele leidet das Spiel auch an den immer wieder gleichen Aussagen der Kommentatoren. Fazit: EA hat mit „NHL 18“ sicherlich nicht das Eishockey-Genre neu erfunden, das kann man sicherlich auch nicht bei einem jährlichen Update erwarten und ist auch nicht nötig. Das Gameplay wurde stellenweise verbessert, aber ist nach wie vor nicht perfekt. Gerade der neue Trainings-Modus macht mit seinen unzähligen Einstellmöglichkeiten Spaß. Die veraltete Grafikengine und zum Teil strohdummen KI sind nach wie vor ein Wermutstropfen. Gerade die KI bringt einem das ein oder andere Mal zum Verzweifeln, was auch in einem tobenden Wutausbruch enden kann. Trotzdem können Fans der NHL-Reihe hier gefahrlos zugreifen.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Madden NFL 18
    7

    Madden NFL 18

    Madden NFL 18

    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    Wie in jedem Jahr bringt EA einen neuen Ableger der NFL-Reihe. In Deutschland ist die Sportart vielleicht nicht ganz so angesagt wie zum Beispiel Fußball, dennoch hat die Reihe seine treuen Fans. Bereits im letzten Jahr hat das Spiel eine gute Wertung bei uns erhalten, durch die Frostbite Engine, welche bereits bei FIFA eingesetzt wird, wollen die Entwickler nun noch eine Schippe drauflegen, doch gelingt dies? Was gibt es neues? Jedes Jahr holen sich Fans den neuen Madden-Ableger und jedes Jahr wieder hofft man auf die großen Neuerungen. Mit der neuen Engine haben die Entwickler neue Möglichkeiten. Ich muss gestehen das NFL nicht meine Sportart Nummer eins ist, vielmehr gehöre ich dem Team FIFA an. Trotzdem freue ich mich jedes Jahr aufs Neue den aktuellen Ableger anzuspielen und zu versuchen mich nach und nach mit der Steuerung und dem Spielablauf vertraut zu machen. Die größte Neuerung ist sicherlich die Frostbite-Engine, diese sorgt dafür das die Spieler-Molle noch einmal realistischer daherkommen. Die Spieler sehen nun viel besser als bei den Vorgängerversionen aus. Der Gesamte Ablauf wirkt geschmeidiger und das reale NFL-Football Feeling kommt nun vielmehr zum Vorschein. Die Grafik bietet mehr Details, nur die Mundbewegungen bei den Spielern sehen sehr künstlich aus. Man kann aber sagen das im Großen und Ganzen der Einsatz der neuen Engine ein gelungener Fortschritt ist. Atmosphäre wurde aufgepäppelt Nicht nur die Spieler, sondern auch das ganze drumherum kommt viel besser zu Geltung. Die Stadien wirken nun viel belebter und die Atmosphäre wirkt lebhafter. Fans gehen nun viel mehr auf das Geschehen auf dem Rasen ein und besonders beim Super Bowl reißen sie einen richtig mit, als ob man live dabei wäre. Insgesamt wirkt das Spiel ein Tick schneller, aber auch flüssiger. Es kommt einem dynamischer vor, so dass man alles auf dem Platz intensiver erlebt. Schon in den vorherigen Teilen machte NFL viel richtig und hat von seinen bisherigen Stärken keine verloren und dabei neue aufgebaut. Mache deinen Spieler zum Star! Im letzten Jahr führte „FIFA 17“ bereits den Story-Modus ein. Für meinen Geschmack war dieser zwar noch etwas kurz, doch es war eine gelungene Alternative. Wer es nicht so mit Fußball hat, findet diesen Modus nun auch in „Madden 18“ wieder. Wir übernehmen hier die Rolle von Devin Wade. Ein ehemaliger fünf Sterne High-School Quarterback, der sich drei Jahre vom Football abgewandt hatte und nun beim NFL Draft auf einmal gezogen wird. Die große Chance wird also Realität und die Jagd nach einem Platz in der NFL beginnt. Auf seiner Reise ist Devin Wade natürlich nicht alleine. Freunde stehen ihm zur Seite, Kontrahenten fungieren als Gegenspieler. Und dann ist da noch Dan Marino, einer der größten Quarterbacks der Geschichte. Mathis, eine kleine Stadt im Bundestaat Texas ist die Heimat von Devin Wade. Ein unscheinbarer Ort. Dank der Frostbite Engine wunderschön animiert und so ganz anders als die großen NFL Städte. Aber genau da liegt das Ziel. Schließlich wollen wir mit Devin ja in die NFL und dort in den großen Stadien antreten und den Super Bowl gewinnen. Quasi von den Holzbänken im Provinzstadion, auf welchen wir mit unseren Freunden unter dem Flutlicht quatschen, rauf auf den Football-Olymp. Dieser Modus macht auf jeden Fall richtig Spaß. Die Figuren wurden von richtigen Schauspielern gespielt. Das merkt man. Sie haben Tiefgang, so wie die gesamte Geschichte. Fazit: Madden NFL 18 ist für Fans das beste Spiel der Serie. Die Grafik hat einen weiteren großen Schritt gemacht. Die Steuerung und das Gameplay sind wie gewohnt auf einem großen Niveau. Die neue Engine hat sich wirklich gelohnt und der neue Story-Modus macht Madden zu einem der besten Sportspiele.
    100 out of 100 with 7 ratings
  • Virtual Rides 3
    6

    Virtual Rides 3

    Virtual Rides 3

    Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
    Wer ist als Kind nicht gerne über den Jahrmarkt gegangen oder tut es noch immer?  Die Fahrgeschäfte dort sind schon beeindruckend. Mittlerweile werden einem atemberaubende Karussells angeboten, dass einem ganz schwindelerregend wird. Schwindelerregend sind allerdings auch die Preise die man dort für eine Fahrt hin blechen muss. Wer sich bereits einmal gewünscht hat das Steuer dieser Ungeheuer zu übernehmen, hat mit Virtual Rides 3 die Möglichkeit dazu. Hier haben wir einen riesigen Jahrmarkt zur Verfügung, von denen wir ein Dutzend selber gestalten, steuern und miterleben können. Insgesamt sind auf dem Festplatz über 100 unterschiedliche Buden, die man sich ansehen kann. Es geht hier nicht um das erstellen oder managen eines Jahrmarktes, sondern allein um das Führen der Attraktionen. Was ist die Aufgabe im Spiel? Du kannst dir die Fahrgeschäfte aus nächster Nähe ansehen und Steuern. Gestalte dein Fahrgeschäft nach deinen Wünschen um. Entscheide dich für Farbe, Lasershows und Schriftzügen an deinen Karussells. Es besteht auch die Möglichkeit weitere Lichter oder Nebelmaschinen anzubringen. Das ist zwar ein ganz netter Zweitvertreib, aber man ist trotzdem an feste Vorgaben gebunden, so dass die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind. Im Fahrgeschäfts-Häusschen bestimmen wir dann was geschehen soll. Du bedienst die Sicherheitsbügel, die Schnelligkeit der einzelnen Elemente des Karrussels. Auch die Musik kann frei ausgesucht werden, natürlich können auch Sprüche über den Lautsprecher wiedergegeben werden. Wie man es halt von einem richtigen Jahrmarkt kennt. Die Sprüche müssen allerdings selber eingesprochen werden und werden über einen Stimmenverzerrer in Jahrmarktstyle umgewandelt. Etwas eintönig Simulationsspiele sind zurzeit angesagt. Leider bietet das Spiel etwas wenig Abwechslung. Ich mag Simulationen zum Teil sehr gerne, allerdings ist mir das Spiel etwas beschränkt. Das Thema „nur“ Fahrgeschäfte zu steuern bringt vielleicht auch nicht genug mit sich um wirklich lange zu unterhalten. Vielleicht hätte es mich mehr gepackt eigene Karussells zu bauen oder ähnliches. So geht man von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft und schaut sich an wie es funktioniert. Danach hat es für mich an Reiz verloren. Grafisch ist das Spiel auch nicht auf Top-Niveau. Zwar reicht diese für eine Simulation im Normalfall aus, aber es ist halt auch nichts überragendes und wirkt nicht zur Realitätsnähe bei. Durch Punkte erhält man Feedback wie gut das Fahrgeschäft ankommt Smileys zeigen an ob den Leuten die Fahrt gefallen hat. Je beliebter das Fahrgeschäft ist, desto mehr Punkte nimmt man dadurch ein. Mit den Punkten hat man die Möglichkeit die Fahrgeschäfte weiter umzubauen. Mir reicht das als eigenes Spiel nicht aus. Die Bewertungen bei Steam zeigen hier allerdings ein anderes Bild, da kommt das Spiel durchaus positiv weg. Vielleicht liegt es auch daran dass mich eine Fahrgeschäfte-Simulation nicht vom Hocker haut und ich in Sachen Karussells lieber auf Wirtschaftssimulationen wie „Planet Coaster“ zurück greife. Fazit: Wer die Vorgänger mochte wird auch mit dem Spiel glücklich werden. Für mich persönlich ist das Spiel nur am Anfang interessant und verliert schnell an Reiz.
    100 out of 100 with 6 ratings
  • Mass Effect: Andromeda
    6

    Mass Effect: Andromeda

    Mass Effect: Andromeda

    Als das neue Mass Effect angekündigt wurde, haben sich Millionen Fans der Reihe gefreut. Durch die ersten drei Teile erlang das Spiel eine breite Fan-Base, aber das Problem bei vielen großen Spielen ist, dass der Nachfolger oft eine Enttäuschung ist. Doch wie sieht das bei Mass Effect aus? Kann das Spiel halten was der Name verspricht? Worum geht es im Spiel?Wir befinden uns mitten in der Andromeda-Galaxie fernab der Milchstraße. Dort suchen wir nach einer feindseligen Galaxie, in der wir die außerirdischen sind. Hier wollen wir uns eine neue Heimat errichten und kämpfen gegen eine tödliche Spezies, die alles daransetzt, sie aufzuhalten. Unser Part ist dabei die des Anführers militärischer ausgebildeter Forscher. Während wir die Geheimnisse der Andromeda-Galaxie lüften, ruht die Hoffnung der Menschheit auf unseren Schultern und wir müssen uns fragen: Wie weit werden sollten wir gehen, um unser Überleben zu sichern? Wir kämpfen für die Menschheit mit einem MilchbubiDer erste Wermutstropfen kam auf, als ich den neuen Protagonisten Ryder gesehen habe. Dieser sieht aus wie ein 14-jähriger Bub der beliebig austauschbar ist. Leider ist keiner der angebotenen Gesichter der Kracher, aber davon wollen wir uns den Spielspaß nicht verderben lassen. Der Story-Modus wirkt leider ziemlich bekannt. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erkennen. Natürlich kann man der Auffassung sein, was früher gut war, ist heute auch noch gut, aber man sollte sich nicht immer auf vergangenen Lorbeeren ausruhen. Ein neuer Wind wäre hier vielleicht das richtige gewesen. Wie bereits in den vergangenen Teilen ist die Menschheit noch immer die junge Spezies, die niemand für voll nimmt. Ehemalige Stärke entpuppt sich nun als SchwachpunktLeider punktet das Spiel auch nicht mit den damaligen großen Stärken. Die Zwischensequenzen waren ein Augenschmaus gewesen. Im neuen Teil wollte man anscheinend echte Kino-Atmosphäre herbeirufen, das geht leider etwas nach hinten los. Hier kommt durch die schlechte Gesichtsanimation keinerlei Atmosphäre auf. Das mag man als Fan vielleicht verzeihen, ist für ein Millionenprojekt in der heutigen Zeit ein No-Go und nicht nachvollziehbar. Aber es gibt zum Glück auch einige Lichtblicke im Universum. Zwar kommt unser neuer Protagonist nicht an unseren alten geliebten Helden Shepard heran, aber das Spiel hat trotzdem enormes Suchtpotenzial. Anders wie die Videosequenzen ist das Game-Design äußerst gelungen. Jeder Planet hat seinen eigenen Charme und ist unverwechselbar. Vom Dschungel bis zur Eiswüste ist alles dabei. Interessant sind auch die Nebenquest, welche sich als äußerst abwechslungsreich herausstellen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und erzählen alle ihre eigene Geschichte. Die Story kann man hierbei nur loben und man kann sie durch eigene Auswahlmöglichkeiten verändern. Gameplay ohne Neuerungen, aber gutEs gibt hier nicht allzu viel Neues zu berichten. Man kann nun für sein Profil gewisse Spezialattribute freischalten. Seit ihr eher ein Nahkampfkämpfer oder bevorzugt ihr die Entfernung? Ob man diese Boni braucht muss man für sich selber entscheiden, um das Spiel durchzuspielen werden diese nicht benötigt. Fazit: Das Spiel ist nicht perfekt, aber welches Spiel ist das schon? Manchmal hatte ich das Gefühl als ob das Spiel aus vergangenen Jahren ist. Es kommt leider nicht an die damaligen Titel der Reihe heran. Wenn man dem Spiel eine Chance gibt kann es jedoch trotzdem sehr großen Spaß bringen.
    Als das neue Mass Effect angekündigt wurde, haben sich Millionen Fans der Reihe gefreut. Durch die ersten drei Teile erlang das Spiel eine breite Fan-Base, aber das Problem bei vielen großen Spielen ist, dass der Nachfolger oft eine Enttäuschung ist. Doch wie sieht das bei Mass Effect aus? Kann das Spiel halten was der Name verspricht? Worum geht es im Spiel?Wir befinden uns mitten in der Andromeda-Galaxie fernab der Milchstraße. Dort suchen wir nach einer feindseligen Galaxie, in der wir die außerirdischen sind. Hier wollen wir uns eine neue Heimat errichten und kämpfen gegen eine tödliche Spezies, die alles daransetzt, sie aufzuhalten. Unser Part ist dabei die des Anführers militärischer ausgebildeter Forscher. Während wir die Geheimnisse der Andromeda-Galaxie lüften, ruht die Hoffnung der Menschheit auf unseren Schultern und wir müssen uns fragen: Wie weit werden sollten wir gehen, um unser Überleben zu sichern? Wir kämpfen für die Menschheit mit einem MilchbubiDer erste Wermutstropfen kam auf, als ich den neuen Protagonisten Ryder gesehen habe. Dieser sieht aus wie ein 14-jähriger Bub der beliebig austauschbar ist. Leider ist keiner der angebotenen Gesichter der Kracher, aber davon wollen wir uns den Spielspaß nicht verderben lassen. Der Story-Modus wirkt leider ziemlich bekannt. Hier ist keine Weiterentwicklung zu erkennen. Natürlich kann man der Auffassung sein, was früher gut war, ist heute auch noch gut, aber man sollte sich nicht immer auf vergangenen Lorbeeren ausruhen. Ein neuer Wind wäre hier vielleicht das richtige gewesen. Wie bereits in den vergangenen Teilen ist die Menschheit noch immer die junge Spezies, die niemand für voll nimmt. Ehemalige Stärke entpuppt sich nun als SchwachpunktLeider punktet das Spiel auch nicht mit den damaligen großen Stärken. Die Zwischensequenzen waren ein Augenschmaus gewesen. Im neuen Teil wollte man anscheinend echte Kino-Atmosphäre herbeirufen, das geht leider etwas nach hinten los. Hier kommt durch die schlechte Gesichtsanimation keinerlei Atmosphäre auf. Das mag man als Fan vielleicht verzeihen, ist für ein Millionenprojekt in der heutigen Zeit ein No-Go und nicht nachvollziehbar. Aber es gibt zum Glück auch einige Lichtblicke im Universum. Zwar kommt unser neuer Protagonist nicht an unseren alten geliebten Helden Shepard heran, aber das Spiel hat trotzdem enormes Suchtpotenzial. Anders wie die Videosequenzen ist das Game-Design äußerst gelungen. Jeder Planet hat seinen eigenen Charme und ist unverwechselbar. Vom Dschungel bis zur Eiswüste ist alles dabei. Interessant sind auch die Nebenquest, welche sich als äußerst abwechslungsreich herausstellen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und erzählen alle ihre eigene Geschichte. Die Story kann man hierbei nur loben und man kann sie durch eigene Auswahlmöglichkeiten verändern. Gameplay ohne Neuerungen, aber gutEs gibt hier nicht allzu viel Neues zu berichten. Man kann nun für sein Profil gewisse Spezialattribute freischalten. Seit ihr eher ein Nahkampfkämpfer oder bevorzugt ihr die Entfernung? Ob man diese Boni braucht muss man für sich selber entscheiden, um das Spiel durchzuspielen werden diese nicht benötigt. Fazit: Das Spiel ist nicht perfekt, aber welches Spiel ist das schon? Manchmal hatte ich das Gefühl als ob das Spiel aus vergangenen Jahren ist. Es kommt leider nicht an die damaligen Titel der Reihe heran. Wenn man dem Spiel eine Chance gibt kann es jedoch trotzdem sehr großen Spaß bringen.
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