Single-Sein ist großartig, weil ...

... Singles ihre Wohnung einrichten können, wie sie wollen.
Diskussionen darüber, ob Opas Ledersessel mit den abgewetzten Armlehnen noch einen Umzug mitmacht? Ob das neue Sofa rot sein und Hussen haben darf? Abgesehen davon, dass Männer dann sowieso fragen würden, was eigentlich Hussen sind – der Single führt solche Art von Diskussionen erst gar nicht! In seiner Wohnung gibt es einfach keine Kompromiss-Couch und keinen Streitpunkt-Sessel, sondern nur Möbelstücke, die er genau so und genau dort haben will, wo sie sind.

... Singles nie nach Hause kommen müssen
Nach einem doofen Tag im Job muss der Single nicht nach Hause gehen, sondern kann noch einen Absacker in der Kneipe um die Ecke nehmen. Und wenn aus einem Absacker eher zehn werden und der Single lieber mit zum großflächig tätowierten DJ oder der Barfrau mit der großen Zahnlücke wanken möchte, ist das auch kein Problem – zu Hause wartet ja keiner. Klar, irgendwann muss auch der Single mal nach Hause – aber wann, das bestimmt er immer noch selbst.

... Singles dauernd neue spannende Geschichten hören
Manche Geschichten seiner Freunde kennt man schon so in und auswendig, dass man sie selbst mitsprechen kann – laaangweilig! Aber wie ist das dann erst in langen Beziehungen? Da haben es Singles besser: Sie lernen auf ihren Streifzügen durch die Nacht immer wieder interessante Leute kennen – und hören so ständig neue spannende Geschichten.

... Singles nie mit peinlichen Spitznamen gerufen werden
Schatz, kommst du mal bitte? Hase, was sagst du dazu? In Beziehungen werden viel zu oft die echten Namen gegen liebevolle (und meist total peinliche) Spitznamen getauscht – und die werden dann gerne auch mal quer durch Ikea oder den Supermarkt gerufen. Passiert dem Single nicht, glücklicherweise …

... Singles Cabrio statt Kombi fahren
Man erkennt den Beziehungsstatus eines Menschen oft an dem Auto, das er fährt: Nicht-Singles mit Familie fahren meistens etwas Solides, einen Kombi vielleicht, Singles dagegen fahren ein Auto, das Spaß macht. Einen kleinen Flitzer, ein Cabrio oder einen alten VW-Bus. Vielleicht, weil eine Studie mal ergeben hat, dass die Hälfte aller Singles mit einem Cabrio-Fahrer flirten würden, aber nur 15 Prozent mit einem Kombi-Fahrer?

... Singles ihre Ausgaben nie rechtfertigen müssen
Wenn er ein halbes Monatsgehalt in einem Designerladen gelassen hat oder ein riesiges Paket vom H&M-Onlineshop gekommen ist, muss der Single keine Spuren verwischen: Niemand wird fragen, was man denn jetzt schon wieder gekauft hat, wie viele Paar Schuhe man denn eigentlich braucht und was der ganze Spaß gekostet hat. Der Single kann sein Geld für das ausgeben, was ihm wichtig ist – und muss es nicht für gemeinsame Anschaffungen zur Seite legen …

... Singles die Fernbedienung in der Hand haben
So sieht ein entspannter Fernsehabend aus: Der Single bestimmt immer selbst, was er im Fernsehen guckt. Er muss nicht auf »Desperate Housewives« verzichten, nur weil der andere lieber die hundertste Wiederholung von »Indiana Jones« sehen will. Außerdem nörgelt niemand am eigenen Fernsehgeschmack herum – denn es ist nun mal so: Zwei Menschen bedeuten zwei Geschmäcker – und viele Kompromisse.

... Singles ihre Macken ausleben
Niemand gibt gerne zu, dass er Macken hat – aber jeder hat welche. Ja, auch der Single, vielleicht sogar erst recht der Single. Er sortiert vielleicht den Kleiderschrank nach Farben oder stellt seine Möbel nach Feng-Shui-Regeln auf – aber das kann er auch völlig ohne Nörgeleien machen – schließlich ist niemand da, den das stört (und der selbst auch noch ein paar Macken mitbringt …)

... Singles immer wieder erste Küsse erleben
Es ist nicht so, dass der Single dauernd knutscht (allerdings machen Paare das nach einiger Zeit ja auch nicht mehr) – aber wenn, dann knutscht er selten mit derselben Person. Und die ersten Sekunden vor einem ersten Kuss mit einem Fast-Fremden sind herrlich aufregend: Können diese Lippen, die so lustige Geschichten erzählen, auch so gut küssen?

... Singles selbst bestimmen können, was sie anziehen

Passt ein brauner Anzug zu einem schwarzen Kleid? Geblümt zu kariert? Wenn der Single sich zum Ausgehen, für eine Feier oder offizielle Veranstaltung aufrüscht, kann er solche Dinge getrost vernachlässigen. Im Zweifel hat er eh keine Begleitung, mit der er sich abstimmen muss – und wenn er doch mal begleitet wird von einem Bekannten, ist es ihm auch schnuppe, ob andere darüber tuscheln, dass die beiden in puncto Outfit ja schon mal gar nicht zusammenpassen.

Diese und viele weitere Single-Gründe sind nachzulesen bei:
Angela Meier-Jakobsen:  111 Gründe, Single zu sein
- Eine Liebeserklärung an die Unabhängigkeit.

232 Seiten, Taschenbuch, 9,95 EUR | 17,50 CHF (UVP), ISBN 978-3-89602-593-7, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2011.
Bild: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Die 10 übelsten Schlussmachsprüche

Der Film „Gut zu Vögeln“ zeigt uns, wie absurd witzig sich die Dinge im Leben doch entwickeln können, wenn auf eine ganz blöde Tour mit einem Schluss gemacht wird. Wobei es den Königsweg zum Schlussmachen, bei dem allen Beteiligten nur die Freudentränen kullern, wahrscheinlich auch nicht gibt.

Doch trotzdem: Wer nicht gerade mit Wucht ins Fettnäpfchen treten möchte, macht um folgende Sprüche einen großen Bogen:

 

  1. „Wenn‘s am schönsten ist, soll man aufhören – und noch schöner als jetzt kann ich es mir mit dir nicht vorstellen.“
  2. „Wenn du mich wirklich liebst, dann frag‘ mich bitte nicht, warum ich jetzt gehe!“
  3. „Ich habe Angst, dich irgendwann zu verlieren, also lasse ich dich lieber schon jetzt gehen.“
  4. „Ich brauche jetzt erstmal ein bisschen Zeit für mich. Du sicher auch für dich.“
  5. „Ich will dir bei der Suche nach dem perfekten Vater deiner Kinder nicht im Weg stehen.“
  6. „Du bist mir mittlerweile nicht mehr unattraktiv genug, um mir nichts zu bedeuten. Und du kennst ja meine großen Verlustängste.“
  7. „Keinen Sex kann ich auch ohne dich haben.“
  8. „Meine Vergangenheit als Geheimagent hat mich eingeholt. Mehr darf ich dir leider nicht verraten. Mach’s gut und pass auf dich auf!“
  9. „Ich kann dich mir nicht mehr länger schöntrinken. Das überfordert meine Leber.“
  10. „Deine unglaubliche Toleranz gegenüber all meinen Macken kann ich nicht länger ertragen. Es ist aus!“
  11. „An deiner Seite bin ich zu einem besseren Menschen geworden – dummerweise bist du mir jetzt nicht mehr gut genug.“
  12. „Der Sex mit dir war gut, aber ich müsste dauernd mit dir schlafen, um dich zu ertragen. Du verstehst hoffentlich, dass ich das auf Dauer nicht durchhalten kann.“

 Bildquellenangabe: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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