geschrieben von  Okt 09, 2016

FIFA 17 vs. PES 2017: Wer hat die Nase vorne?

Es ist wieder soweit! EA und Konami treten gegeneinander an -  um das beste Fußballspiel des Jahres! Bereits in den letzten Jahren war die Wahl nicht leicht gewesen und eher eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks. Bei den Verkaufszahlen hingegen liegt FIFA klar vorne, davon lässt sich Konami jedoch wie jedes Jahr wenig beeindrucken und versucht Jahr für Jahr Boden gut zu machen und zu alter Stärke zurück zu finden, wo Pro Evolution Soccer noch der König des Fußball-Genres war.

Lizenzen & Spielmodis

In Sachen Lizenzen hatte FIFA schon immer die Nase vorn. FIFA 17 enthält insgesamt 30 Ligen mit über 650 spielbaren Teams aus aller Welt. Die 3. Liga aus Deutschland hat es jedoch auch in diesem Jahr nicht ins Spiel geschafft. Einige namhafte Nationalteams, etwa das kroatische, fehlen ebenfalls.
Da kann Konami nicht mithalten.  Während mit dem FC Barcelona, dem Liverpool FC und Borussia Dortmund zumindest einige offizielle Vereine an Bord sind, sorgen Teams wie "Man Red", "East Dorsetshire" und der "London FC" für Schmunzler und hochgezogene Augenbrauen. Die Bundesliga ist gar nicht erst enthalten. Lust auf ein Spiel in der Barclays Premier League? Dein Lieblings-Team ist Manchester? Pech, denn die  Reds sind nicht lizenziert (Man Red). Das gleiche gilt für Chelsea (London FC) und Manchester City (Blue Man) und fast allen anderen Teams in der Liga. Dieses Jahr fehlt auch der FC Bayern im Spiel.  Positiv ist die Champions League Lizenz, dass als starkes Feature im Spiel beworben wird. FIFA hingegen fehlt diese Lizenz. Mit etwas technischem Verstand kann man jedoch die echten Mannschaften in PES 2017 über das Internet erhalten.

In PES gib es den Spielmodus „my Club“. Dieser ist ähnlich wie bei FIFA das „Ultimate Team“, in dem der Spieler Karten sammelt und sich Stück für Stück seine Traummannschaft zusammenbastelt.      Hauptunterschied zur Konkurrenz: Statt immer nur in Boosterpacks zu investieren, bietet PES 2017die Möglichkeit, Spieler gezielter zu verpflichten. FIFA punktet aber auch mit einem neuen Spielmodus. Erstmals kann man einem jungen Spieler aus England zur großen Karriere verhelfen, dazu gibt es eine nette Story und einige Einspieler. Außerdem kann man mit verschiedenen Sachen die Story beeinflussen. Leider ist dieser Modus relativ kurz und nach einer Saison vorbei.
Gewinner: FIFA 17

Präsentation

FIFA  überzeugt wie immer mit schönen und übersichtlichen Menüs.  PES 2017 hingegen ist etwas unübersichtlicher. Aber auch da findet man sich mittlerweile nach einiger Zeit gut zurecht. Die Spielermodelle machen bei PES einen etwas besseren Eindruck als die von FIFA 17. Die Bewegungen wirken bei PES etwas realitätsnaher und flüssiger. Ob Ballphysik oder taktisches Feintuning, für Spieler die nur Wert auf das Spiel an sich legen, ist PES 17 die richtige Wahl.
Gewinner: PES 2017

Gameplay

Womit wir bei der wichtigsten Kategorie wären. Ein Fußballspiel braucht um Spaß zu bringen, ein flüssiges und  ansprechendes Gameplay. In den letzten Jahren war es hier immer ein Kopf an Kopf-Rennen.  Bei PES 2017 wird wieder wie gewohnt auf Taktik enorm viel Wert legt. Praktisch jede Situation kann einem Spielerverhalten zugeordnet werden, welches man dann wiederum im Spiel direkt per Tastendruck auslösen kann. Sehr löblich. Besonders das Offensivspiel wirkt bei PES überlegter und die Mitspieler wirken besser mit. Auch bemerkt man deutlicher die Unterschiede der einzelnen Spieler. FIFA hat im Angriff zwar einiges verändert und das Spiel wirkt etwas langsamer als der Vorgänger, leider ist aber die Geschwindigkeit der Spieler immer noch zu wichtig, so dass man oft bei den Spielern auf Speed achtet. In Sachen Zweikampfverhalten ist meiner Meinung PES etwas leichter. Bei FIFA habe ich öfters daneben gehauen, dass mag aber durchaus mit der Zeit besser werden. Insgesamt wirkt PES 2017  flüssiger und realistischer.
Gewinner: PES 2017

Urteil

Es ist eine Geschmacksfrage, für viele ist sicherlich das Thema Lizenzen ausschlaggebend. Unter pesgalaxy.com kann man sich jedoch original Daten von PES herunterladen. Man sollte aber auf jeden Fall mit PES einige Zeit verbringen, damit du die Steuerung in den Griff bekommst und alle Feinheiten erlernst. Dann winkt dir mit PES 2017 ein realistischeres Fußballerlebnis als bei FIFA. Für Gelegenheitsspieler ist sicherlich weiterhin FIFA die bessere Wahl, da man mit der Steuerung schneller zurechtkommt. Auch wenn man mittlerweile ein besseres Fingerspitzengefühl haben muss, als noch vor ein paar Jahren. Insgesamt erwarten dich bei beiden Spielen zwei gute Fußballsimulationen die beide mit verschiedenen Stärken und Schwächen daherkommen.

Schlagwörter

Spiele

Grafik: 84% - 3 votes
Sound: 78% - 1 votes
Steuerung: 82% - 1 votes
Gameplay: 48% - 1 votes
Singleplayer: 43% - 1 votes
Multiplayer: 55% - 1 votes
Spielspaß: 59% - 1 votes

FIFA 17 vs. PES 2017: Wer hat die Nase vorne?

FIFA 17 vs. PES 2017: Wer hat die Nase vorne?

Es ist wieder soweit! EA und Konami treten gegeneinander an -  um das beste Fußballspiel des Jahres! Bereits in den letzten Jahren war die Wahl nicht leicht gewesen und eher eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks. Bei den Verkaufszahlen hingegen liegt FIFA klar vorne, davon lässt sich Konami jedoch wie jedes Jahr wenig beeindrucken und versucht Jahr für Jahr Boden gut zu machen und zu alter Stärke zurück zu finden, wo Pro Evolution Soccer noch der König des Fußball-Genres war. Lizenzen & Spielmodis In Sachen Lizenzen hatte FIFA schon immer die Nase vorn. FIFA 17 enthält insgesamt 30 Ligen mit über 650 spielbaren Teams aus aller Welt. Die 3. Liga aus Deutschland hat es jedoch auch in diesem Jahr nicht ins Spiel geschafft. Einige namhafte Nationalteams, etwa das kroatische, fehlen ebenfalls. Da kann Konami nicht mithalten.  Während mit dem FC Barcelona, dem Liverpool FC und Borussia Dortmund zumindest einige offizielle Vereine an Bord sind, sorgen Teams wie "Man Red", "East Dorsetshire" und der "London FC" für Schmunzler und hochgezogene Augenbrauen. Die Bundesliga ist gar nicht erst enthalten. Lust auf ein Spiel in der Barclays Premier League? Dein Lieblings-Team ist Manchester? Pech, denn die  Reds sind nicht lizenziert (Man Red). Das gleiche gilt für Chelsea (London FC) und Manchester City (Blue Man) und fast allen anderen Teams in der Liga. Dieses Jahr fehlt auch der FC Bayern im Spiel.  Positiv ist die Champions League Lizenz, dass als starkes Feature im Spiel beworben wird. FIFA hingegen fehlt diese Lizenz. Mit etwas technischem Verstand kann man jedoch die echten Mannschaften in PES 2017 über das Internet erhalten. In PES gib es den Spielmodus „my Club“. Dieser ist ähnlich wie bei FIFA das „Ultimate Team“, in dem der Spieler Karten sammelt und sich Stück für Stück seine Traummannschaft zusammenbastelt.      Hauptunterschied zur Konkurrenz: Statt immer nur in Boosterpacks zu investieren, bietet PES 2017die Möglichkeit, Spieler gezielter zu verpflichten. FIFA punktet aber auch mit einem neuen Spielmodus. Erstmals kann man einem jungen Spieler aus England zur großen Karriere verhelfen, dazu gibt es eine nette Story und einige Einspieler. Außerdem kann man mit verschiedenen Sachen die Story beeinflussen. Leider ist dieser Modus relativ kurz und nach einer Saison vorbei. Gewinner: FIFA 17 Präsentation FIFA  überzeugt wie immer mit schönen und übersichtlichen Menüs.  PES 2017 hingegen ist etwas unübersichtlicher. Aber auch da findet man sich mittlerweile nach einiger Zeit gut zurecht. Die Spielermodelle machen bei PES einen etwas besseren Eindruck als die von FIFA 17. Die Bewegungen wirken bei PES etwas realitätsnaher und flüssiger. Ob Ballphysik oder taktisches Feintuning, für Spieler die nur Wert auf das Spiel an sich legen, ist PES 17 die richtige Wahl. Gewinner: PES 2017 Gameplay Womit wir bei der wichtigsten Kategorie wären. Ein Fußballspiel braucht um Spaß zu bringen, ein flüssiges und  ansprechendes Gameplay. In den letzten Jahren war es hier immer ein Kopf an Kopf-Rennen.  Bei PES 2017 wird wieder wie gewohnt auf Taktik enorm viel Wert legt. Praktisch jede Situation kann einem Spielerverhalten zugeordnet werden, welches man dann wiederum im Spiel direkt per Tastendruck auslösen kann. Sehr löblich. Besonders das Offensivspiel wirkt bei PES überlegter und die Mitspieler wirken besser mit. Auch bemerkt man deutlicher die Unterschiede der einzelnen Spieler. FIFA hat im Angriff zwar einiges verändert und das Spiel wirkt etwas langsamer als der Vorgänger, leider ist aber die Geschwindigkeit der Spieler immer noch zu wichtig, so dass man oft bei den Spielern auf Speed achtet. In Sachen Zweikampfverhalten ist meiner Meinung PES etwas leichter. Bei FIFA habe ich öfters daneben gehauen, dass mag aber durchaus mit der Zeit besser werden. Insgesamt wirkt PES 2017  flüssiger und realistischer. Gewinner: PES 2017 Urteil Es ist eine Geschmacksfrage, für viele ist sicherlich das Thema Lizenzen ausschlaggebend. Unter pesgalaxy.com kann man sich jedoch original Daten von PES herunterladen. Man sollte aber auf jeden Fall mit PES einige Zeit verbringen, damit du die Steuerung in den Griff bekommst und alle Feinheiten erlernst. Dann winkt dir mit PES 2017 ein realistischeres Fußballerlebnis als bei FIFA. Für Gelegenheitsspieler ist sicherlich weiterhin FIFA die bessere Wahl, da man mit der Steuerung schneller zurechtkommt. Auch wenn man mittlerweile ein besseres Fingerspitzengefühl haben muss, als noch vor ein paar Jahren. Insgesamt erwarten dich bei beiden Spielen zwei gute Fußballsimulationen die beide mit verschiedenen Stärken und Schwächen daherkommen.
Es ist wieder soweit! EA und Konami treten gegeneinander an -  um das beste Fußballspiel des Jahres! Bereits in den letzten Jahren war die Wahl nicht leicht gewesen und eher eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks. Bei den Verkaufszahlen hingegen liegt FIFA klar vorne, davon lässt sich Konami jedoch wie jedes Jahr wenig beeindrucken und versucht Jahr für Jahr Boden gut zu machen und zu alter Stärke zurück zu finden, wo Pro Evolution Soccer noch der König des Fußball-Genres war. Lizenzen & Spielmodis In Sachen Lizenzen hatte FIFA schon immer die Nase vorn. FIFA 17 enthält insgesamt 30 Ligen mit über 650 spielbaren Teams aus aller Welt. Die 3. Liga aus Deutschland hat es jedoch auch in diesem Jahr nicht ins Spiel geschafft. Einige namhafte Nationalteams, etwa das kroatische, fehlen ebenfalls. Da kann Konami nicht mithalten.  Während mit dem FC Barcelona, dem Liverpool FC und Borussia Dortmund zumindest einige offizielle Vereine an Bord sind, sorgen Teams wie "Man Red", "East Dorsetshire" und der "London FC" für Schmunzler und hochgezogene Augenbrauen. Die Bundesliga ist gar nicht erst enthalten. Lust auf ein Spiel in der Barclays Premier League? Dein Lieblings-Team ist Manchester? Pech, denn die  Reds sind nicht lizenziert (Man Red). Das gleiche gilt für Chelsea (London FC) und Manchester City (Blue Man) und fast allen anderen Teams in der Liga. Dieses Jahr fehlt auch der FC Bayern im Spiel.  Positiv ist die Champions League Lizenz, dass als starkes Feature im Spiel beworben wird. FIFA hingegen fehlt diese Lizenz. Mit etwas technischem Verstand kann man jedoch die echten Mannschaften in PES 2017 über das Internet erhalten. In PES gib es den Spielmodus „my Club“. Dieser ist ähnlich wie bei FIFA das „Ultimate Team“, in dem der Spieler Karten sammelt und sich Stück für Stück seine Traummannschaft zusammenbastelt.      Hauptunterschied zur Konkurrenz: Statt immer nur in Boosterpacks zu investieren, bietet PES 2017die Möglichkeit, Spieler gezielter zu verpflichten. FIFA punktet aber auch mit einem neuen Spielmodus. Erstmals kann man einem jungen Spieler aus England zur großen Karriere verhelfen, dazu gibt es eine nette Story und einige Einspieler. Außerdem kann man mit verschiedenen Sachen die Story beeinflussen. Leider ist dieser Modus relativ kurz und nach einer Saison vorbei. Gewinner: FIFA 17 Präsentation FIFA  überzeugt wie immer mit schönen und übersichtlichen Menüs.  PES 2017 hingegen ist etwas unübersichtlicher. Aber auch da findet man sich mittlerweile nach einiger Zeit gut zurecht. Die Spielermodelle machen bei PES einen etwas besseren Eindruck als die von FIFA 17. Die Bewegungen wirken bei PES etwas realitätsnaher und flüssiger. Ob Ballphysik oder taktisches Feintuning, für Spieler die nur Wert auf das Spiel an sich legen, ist PES 17 die richtige Wahl. Gewinner: PES 2017 Gameplay Womit wir bei der wichtigsten Kategorie wären. Ein Fußballspiel braucht um Spaß zu bringen, ein flüssiges und  ansprechendes Gameplay. In den letzten Jahren war es hier immer ein Kopf an Kopf-Rennen.  Bei PES 2017 wird wieder wie gewohnt auf Taktik enorm viel Wert legt. Praktisch jede Situation kann einem Spielerverhalten zugeordnet werden, welches man dann wiederum im Spiel direkt per Tastendruck auslösen kann. Sehr löblich. Besonders das Offensivspiel wirkt bei PES überlegter und die Mitspieler wirken besser mit. Auch bemerkt man deutlicher die Unterschiede der einzelnen Spieler. FIFA hat im Angriff zwar einiges verändert und das Spiel wirkt etwas langsamer als der Vorgänger, leider ist aber die Geschwindigkeit der Spieler immer noch zu wichtig, so dass man oft bei den Spielern auf Speed achtet. In Sachen Zweikampfverhalten ist meiner Meinung PES etwas leichter. Bei FIFA habe ich öfters daneben gehauen, dass mag aber durchaus mit der Zeit besser werden. Insgesamt wirkt PES 2017  flüssiger und realistischer. Gewinner: PES 2017 Urteil Es ist eine Geschmacksfrage, für viele ist sicherlich das Thema Lizenzen ausschlaggebend. Unter pesgalaxy.com kann man sich jedoch original Daten von PES herunterladen. Man sollte aber auf jeden Fall mit PES einige Zeit verbringen, damit du die Steuerung in den Griff bekommst und alle Feinheiten erlernst. Dann winkt dir mit PES 2017 ein realistischeres Fußballerlebnis als bei FIFA. Für Gelegenheitsspieler ist sicherlich weiterhin FIFA die bessere Wahl, da man mit der Steuerung schneller zurechtkommt. Auch wenn man mittlerweile ein besseres Fingerspitzengefühl haben muss, als noch vor ein paar Jahren. Insgesamt erwarten dich bei beiden Spielen zwei gute Fußballsimulationen die beide mit verschiedenen Stärken und Schwächen daherkommen.
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