Benjamin Jäger geschrieben von  Jul 28, 2017

Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Nach dem Erfolg von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ war eine Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Zwar hatte der Buchautor bewusst auf eine Fortsetzung verzichtet, dass bedeutet aber nicht das dieses auch für die Kinoleinwand gilt. Drei Jahre nach dem ersten Film, in dem er aus dem Altenheim ausbüxt, geht es nun weiter. Der mittlerweile Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand, knüpft nahtlos an den Vorgänger an.

Nach einem wilden Jahr, in dem das erbeutete Geld in vollen Zügen ausgegeben wurde, soll nun von dem letzten Geld noch Allans 101. Geburtstag am Strand von Bali gefeiert werden. Von dem großen Geld ist längst nicht mehr viel da. Eine letzte Flasche wird aufgemacht. Bei dieser Pulle allerdings handelt es sich um eine ganz besondere Flasche „Volks-Soda“. Sie stammt aus den unruhig-aufregenden Siebzigern, als der Tausendsassa und verpeilte Spion Allan in der Sowjetunion „zu tun“ hatte, wo Breschnew gerade dabei war, die Ostblock-Cola zu erfinden, um die Amis zu ärgern.

Die kleine Truppe um den Alten sind auf dem Geschmack der Volks-Soda gekommen und machen sich auf die Suche nach dem Rezept für dieses Edel-Getränk, um es dann selber herstellen und profitabel verkaufen zu können.Dieses Getränk hat bereits für viel Ärger in der Vergangenheit gesorgt, damals wie heute gilt aber: wer es probiert hat, will mehr davon. Das Rezept vermutet Allan in Berlin. Während Benny und Miriam nach Malmköping zurückkehren, um ihr Kind in Schweden zu bekommen, machen sich Allan und Julius auf den Weg nach Berlin, begleitet von einem Affen und dem Ex-Gang-Mitglied Pike (Jens Hultén), der sein Gedächtnis verloren hat.

Kritik: Man merkt das man hier vom Erfolg des erstens Teils profitieren wollte. Die Fortsetzung kommt leider nicht an den ersten Teil heran. Man muss den ersten Teil nicht unbedingt gesehen haben, um in die Fortsetzung reinzukommen. Zwar ist die Vorgeschichte wichtig, wird aber gut genug aufgearbeitet um der Story auch so zu folgen. Wenn man weiß das Allan einst aus dem Altenheim geflohen ist, hohe Geldbeträge gestohlen hat und deswegen nun seine Widersacher ihm auf den Fersen sind, sollte man hier keine Probleme haben. Der zweite Teil wirkt leider ziemlich absurd und wenig komplex. Zwar macht der Film streckenweise Spaß, aber man nimmt Robert Grustafsson nicht immer das Alter ab, dennoch liefert er insgesamt eine solide Arbeit ab.

Fazit: Schräge Komödie aus Skandinavien, die aber nicht an den ersten Teil herankommt. Die Geschichte wirkt phasenweise zu absurd und ist mit viel Situationskomik gespickt. Es reicht zwar für einen mittelmäßigen DVD-Abend, aber für mehr leider nicht.

Gewinnspiel: OSTWIND – Das Spiel

Zu gewinnen gibt zwei Fanpakete mit je einem Buch zum Film und dem Hörbuch.
Zum Teilnehmen kannst du einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden (Betreff: 101-Jahre)

Einsendeschluss: 20.08.2017

Weitere Informationen

  • VÖ Homevideo:: Freitag, 28 Juli 2017
  • Regiesseur:: Måns Herngren
  • Darsteller:: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg, Shima Niavarani, Jens Hultén
  • Sprache:: Schwedisch, Deutsch
  • FSK:: 12
  • Spieldauer: 105
  • Studio: Concorde Video
  • VÖ-Kino: Donnerstag, 16 März 2017

Filme

Bewertung: 68% - 1 votes

Ganz okay

Schräge Komödie aus Skandinavien, die aber nicht an den ersten Teil herankommt. Die Geschichte wirkt phasenweise zu absurd und ist mit viel Situationskomik gespickt. Es reicht zwar für einen mittelmäßigen DVD-Abend, aber für mehr leider nicht.

Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Book rating: 68 out of 100 with 1 ratings
Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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