Benjamin Jäger geschrieben von  Jul 31, 2017

Bailey

Kinderfilme mit Hunden gibt es viele. Die meisten ähneln sich doch sehr, so hat auch Bailey das Rad nicht neu erfunden. Er punktet bei den jüngeren Zuschauern natürlich schon allein durch die süßen Hunde, doch die Story ist nicht so vorhersehbar wie man glauben mag.
Inhalt: Einige kennen sicherlich die Diskussion mit Eltern, dass man gerne einen Hund hätte, diese aber dagegen sind. Sie glauben das die Arbeit am Ende an ihnen hängen bleibt. So ergeht es auch dem achtjährigen Ethan, der mit seiner Familie in den frühen 60er Jahre in einem Farmhaus lebt. Doch der Junge kann seine Eltern davon überzeugen das er sich um den Hund kümmern wird. Er enttäuschte diese nicht und kümmerte sich viel um seinen aus dem Tierheim stammenden Golden Retriever. Sein Vater war trotzdem nicht allzu angetan vom Vierbeiner. Als er dann auch noch eine Goldmünze, das Prachtstück der väterlichen Sammlung herunterschluckt, gibt es weiteres Konfliktpotenzial. Mit den Jahren wird das Verhältnis zu seinem Vater immer schwieriger…

Kritik: Der Film wird aus der Sicht von Hund Bailey gezeigt. Bailey kriegt das ganze Familienleben mit, mit allen Höhen und Tiefen. Doch er hat mehr wie ein Leben, wenn er stirbt beginnt für ihn ein neues Leben, bei einem neuen Herrchen. Seine Erinnerung behält er allerdings. Es ist amüsant, wie der Hund auf die Menschen um sich herum reagiert. Mit welcher Unschuld er manches deutet und wie er Dinge so einfach und simpel sieht, darin aber auch eine große Wahrheit steckt. Der Film ist beim genaueren Hinsehen viel tiefgründiger wie man denken mag.  Mit einem überraschenden Erzählbogen zeigt die Story die verschiedene Leben eines Hundes. Mal ist er Polizeihund eines einsamen Cops oder Schoßhündchen einer schwarzen Studentin. Bailey erlebt viele Höhen und Tiefen. Wenn der leidgeprüfte Vierbeiner am Ende zu seinem ersten Herrchen zurückkehrt, um dessen gebrochenes Herz zu reparieren, ist erst einmal Kitsch-Alarm.

Fazit: Dieser Film ist sicherlich keine künstlerische Höchstleistung, aber er hat sehr emotionale Momente und eine schöne Story die zu einem netten DVD-Abend einlädt.

Weitere Informationen

  • VÖ Homevideo:: Montag, 03 Juli 2017
  • Regiesseur:: Lasse Hallström
  • Darsteller:: Britt Robertson, Dennis Quaid, Josh Gad, KJ Apa, John Ortiz
  • Sprache:: Deutsch, Englisch
  • FSK:: 0
  • Spieldauer: 97
  • Studio: Constantin Film
  • VÖ-Kino: Donnerstag, 23 Februar 2017

Filme

Bewertung: 79% - 1 votes

Macht spaß!

Dieser Film ist sicherlich keine künstlerische Höchstleistung, aber er hat sehr emotionale Momente und eine schöne Story die zu einem netten DVD-Abend einlädt.

Bailey

Book rating: 79 out of 100 with 1 ratings
Benjamin Jäger

Ist nach schlaflosen Wochen nachts spielen um Jahre gealtert, obwohl er gar nicht Geburtstag hatte.

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